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Reviews der Band
Black Light Burns - Lotus Island

Black Light Burns

"Lotus Island"
CD-Review, 1582 mal gelesen, 06.03.2013 Wertung 06/10
Black Light Burns - Cover Your Heart & The Anvil Pants Odyssey

Black Light Burns

"Cover Your Heart & The Anvil Pants Odyssey"
CD-Review, 2088 mal gelesen, 23.09.2008
Black Light Burns - Cruel Melody

Black Light Burns

"Cruel Melody"
CD-Review, 2347 mal gelesen, 14.06.2008 Wertung 07/10

News der Band

06.11.2008

Besetzungswechsel bei BLACK LIGHT BURNS, der Band von Wes Borland (LIMP BIZKIT): Bassist Sean Fetterman ist aus nicht näher genannten...

04.04.2008

BLACK LIGHT BURNS, die Band von Wes Borland (LIMP BIZKIT), Danny Lohner (NINE INCH NAILS), Josh Freese (A PERFECT CIRCLE) und Josh Eustis (TELEFON...


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Attila

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CD-Review

The Moment You Realize You're Going To Fall

Artikel veröffentlicht am 06.08.2012 | 1532 mal gelesen

Wes Borlands Nebenbetätigung BLACK LIGHT BURNS unterscheidet sich musikalisch recht eindeutig von seiner Hauptband LIMP BIZKIT. Gott sei Dank möchte man da fast sagen, auch wenn das zweite vollwertige Album der Band eher wenig Herausragendes zu bieten hat. Auf "The Moment You Realize You're Going To Fall" regiert eine eingängige und weniger psychopathische Version von MANSON-artigem Industrial/Alternative-Crossver, der in punkto Schrägheit manchmal NINE INCH NAILS zu kopieren versucht, dem dazu aber der emotional-kalte Anspruch fehlt. So ist die Scheibe eine Ansammlung ganz netter Songs, die dazu noch ein ganzes Stück zu lang geraten ist.

Was die Bande um den kreativen Nu Metal-Veteranen schon ganz gut drauf hat, das ist der Einsatz vom computergesampelten Sounds, die in den allermeisten Fällen songdienlich über die Ziellinie zischen und klappern, und die selten zum Zwecke der bloßen Experiementiefreude eingesetzt wurden. Wenn bei "The Colour Escapes" ein paar allzu deutliche "The Downward-Spiral"-Zitate auftauchen, zweifelt man an wenig an der Eigenständigkeit des Songmaterials, dass die Vielzahl von Ideen das Album relativ spannend halten, lässt sich allerdings auch nicht verleugnen. Ein bisschen konsequentere, abgefahrenere Kompositionen hätte man sich von Freak Borland allerdings beinahe gewünscht, denn das Album klingt für die Genregrenzen, an denen es kratzt, doch ziemlich beliebig. "The Moment..." ist eher eine Popversion dessen, was in der Theorie möglich war. Und sie klingt so, als wäre sie bereits vor zwanzig Jahren mal mächtig "in" gewesen. Die Abgründe sind aber nicht tief und die Träume nicht schwarz genug, um wirklich Eindruck zu schinden.

Ein schlechtes Album geht anders, ein echter Überflieger allerdings auch.

 


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