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Dr. Acula - Slander

Dr. Acula

"Slander"
CD-Review, 1030 mal gelesen, 14.02.2011 Wertung 05/10

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CD-Review

Nation

Artikel veröffentlicht am 07.07.2012 | 1008 mal gelesen

Nur etwa anderthalb Jahre nach ihrem Victory-Records-Debüt und etlichen Gigs und Touren quer über und durch den amerikanischen Kontinent veröffentlichen die New Yorker Fun-Metal-Deathcore-Wasauchimmer-Recken DR. ACULA den nächsten, mittlerweile fünften Full-Length-Output mit Namen "Nation".

Und hat sich was verändert? Nun ja, ein bisschen: Der Sechser aus Long Island hat die parodischen Elemente etwas heruntergefahren, das überspitzte Spiel mit den Klischees des Metalcore-/Deathcore-Genres hält sich auf "Nation" in Grenzen, stattdessen setzt man auf mehr oder weniger "ernsthafte" Musik, frönt etwas mehr dem Metalcore als dem Deathcore und verschiebt die lustigen Dinge fast gänzlich in das Booklet, auf das Cover und in die Lyrics.
Das Problem daran: DR. ACULA haben noch nie durch ihre Musik alleine bestochen, sondern (wenn überhaupt) immer durch ihre auch in der Musik hörbare parodistische Herangehensweise. So ist "Nation" in erster Linie ein "-core"-Album, wie es standardmäßiger nicht sein könnte - das ist wie gesagt bei DR. ACULA auch früher schon so gewesen, aber damals war es irgendwo noch cool, weil es gewollt war. Heute ist es ... durchschnittlich.

Natürlich gibt es hier und dort immer wieder einen Part, der hängenbleibt - ja, auch die standardhaften Breakdowns können hin und wieder überzeugen (passieren allerdings nicht halb so häufig wie noch auf "Slander"), ein paar coole Riffs gibt es zu hören und generell ist das alles nicht schlecht im eigentlichen Sinn. Wir haben es hier eben nur mit einer Band zu tun, die früher mal ein nettes Konzept hatte, aber ihr Konzept heute scheinbar gegen mehr Ernsthaftig einzutauschen versucht - und damit eben nicht viel mehr als einen relativ einfach gespielten, im wahrsten Sinne des Wortes durchschnittlichen Metalcore-/Deathcore-Mischling zu verbuchen hat.

Kann man machen, muss man aber nicht.


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