Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Grenouer - Computer Crime

Grenouer

"Computer Crime"
CD-Review, 784 mal gelesen, 25.02.2012 Wertung 05/10
Grenouer - The Odour O' Folly / Gravehead

Grenouer

"The Odour O' Folly / Gravehead"
CD-Review, 1164 mal gelesen, 20.12.2009 Wertung 06/10
Grenouer - Border Of Misty Times

Grenouer

"Border Of Misty Times"
CD-Review, 2524 mal gelesen, 13.10.2006 Wertung 04/10

Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Philm und Vomitory mit dabei, Killing Joke und D.R.I. haben abgesagt news

Brutal Assault

Weitere Bandbestätigungen für das Brutal Assault 18 (7.-10. August 2013 in der Festung...
Schicker Festivaltrailer online news

Brutal Assault

Als Einstimmung auf das Brutal Assault 18 (7.-10. August 2013 in der Festung Jaroměř im...
Bandnachschlag für 2013 news

Brutal Assault

Weitere Bandbestätigungen für das Brutal Assault 18 (7.-10. August 2013 in der Festung...
CD-Review

Life Long Days

Artikel veröffentlicht am 22.06.2008 | 2376 mal gelesen

Neben T.A.T.U., dem weltweit wohl bekanntesten Musik-Export Mütterchen Russlands, haben es in Deutschland innerhalb der letzten paar Jahre immer wieder vor allem Gothic-Metal-Bands wie zum Beispiel DARK PRINCESS geschafft, eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nun hat sich Locomotive Music einer Band angenommen, die eigentlich so gar nicht in das vom Label bisher bevorzugte Power-Metal-Billing passt: GRENOUER. Die aus Sankt Petersburg stammende Band hat in ihrem Heimatland mit einer Mischung aus Metal, Hardcore und Rock bereits grössere Erfolge feiern können. Tatsächlich klingt das, was GRENOUER auf ihrem bereits zweiten Longplayer "Life Long Days" auf die Ohren geben, wie eine gute Portion FEAR FACTORY mit MESHUGGAH-Einflüssen, wobei man sich sehr oft eher am vorher erschaffenen Rifffundus ihrer Vorbilder bedient, als wirklich originell vorzugehen.

Der Opener "Indecent Loyalty", "With No Concern" und "Employed Beggar" sind wunderbar direkt, modern und trotz ihrer technischen Ausrichtung sehr homogen umgesetzt, wobei ich vor allem die elektronisch verfremdeten Vocals im Chorus von "Employed Beggar" sehr ansprechend finde. Insgesamt ist das Gitarrenspiel sehr versiert und auch die Drums haben einen ordentlichen Punch, aber wie bereits bemerkt, erinnern einige der Rhythmen und Umsetzungen teilweise stark an die erwähnten Vorbilder, so dass nach der ersten Euphorie schnell die Ernüchterung kommt. Letztendlich fehlt dem Gesang jedoch, vor allem in den klar gesungenen Passagen, das gewisse Charisma eines Burton C. Bell. Ein kleines Highlight gibt es zum Schluss noch einmal in Form der futuristisch angehauchten Midtempo-Numer "Patience", die letztendlich doch noch mehr Eigenständigkeit als zuvor offenbart.

Keine Frage, "Life Long Days" hat einiges zu entdecken. Freunde der zuvor genannten Bands sollten durchaus mal ein Ohr riskieren. Und sollten GRENOUER auf ihrem nächsten Album auf ähnlichem Niveau etwas eigenständiger zu Werke gehen, gibt es mit Sicherheit auch ein paar Punkte mehr.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: