Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Mitsingen auf news

Devin Townsend

Im Herbst dieses Jahres werden wir nicht nur Zeugen der Rückkehr von Ziltoid the Omniscent sein...
news

Holy Moses

Seit den frühen Achtzigern gehören HOLY MOSES zu den festen Größen des deutschen Thrash...
Neue Bandbestätigungen Thyrfing und The Haunted news

Summer Breeze

Nachschub für die Pagan/Viking Metal-Front beim SUMMER BREEZE Open Air: THYRFING aus Schweden...
CD-Review

Rational Pain

Artikel veröffentlicht am 10.07.2012 | 1417 mal gelesen

HYPERDUMP ist eine 2007 gegründete Metalband aus der nordfranzösischen Stadt Senlis. Das auf dem ebenfalls in Frankreich beheimateten Label Klonosphere (u.a. HYPNO5E, TREPALIUM, KLONE) erscheinende Debüt bietet zehn Songs, die stilistisch dem Modern/Industrial Metal zuzuordnen sind. Das bedeutet: rhythmische Stakkato-Riffs, deftige Nu-Metal-Passagen, sowie abwechselnd melodiöser Clean-Gesang und aggressive Shouts. Entsprechend ist auch der Sound der Scheibe ausgefallen - "Rational Pain" klingt sehr mechanisch, wuchtig und modern.

Am Anfang sorgen HYPERDUMP mit dem Intro "Wake Up" zunächst für Verwirrung: Einem Elektrobeat und dem dämlichen Sprechgesang "I feel my anger spreading out on my face - it's over" folgt ein ausgelutschtes Gitarrenriff mit Shout-Vocals, das in dieser Form wohl schon tausende andere Bands auf Platte gebannt haben. So richtig vermag man auch nach mehrmaligem Hören nicht sagen, ob sich die Franzosen sich hier bloß einen Scherz erlaubt haben.

Wie auch immer: Mit dem zweiten Song "Waves Of Nothingness" stellt sich Besserung ein. Druckvolle Double-Bass und abgestoppte Gitarren münden in einen Nu-Metal-Refrain, der mit seinen Clean-Vocals durchaus zu gefallen weiß. Auch das folgende "My Confusion" kann mit vertrackten Riffs und abwechslungsreichen Songwriting überzeugen. Danach stellt sich allerdings bald Leerlauf ein. Richtige Highlights, mit Ausnahme des abgefreakten "Hatred", das entfernt an SRAPPING YOUNG LAD erinnert, finden sich leider keine weiteren auf "Rational Pain". Eher hat man das Gefühl, dass sich HYPERDUMP nur noch wiederholen. Das Album endet dann auch genauso merkwürdig, wie es angefangen hat. Denn was die fünf Herren bewogen hat, eine Akustik-Version des ohnehin eher mäßigen "Pig Song" als letzten Track zu wählen, bleibt wohl auch ihr Geheimnis.

HYPERDUMP zeigen viele gute Ansätze, können ihr Potenzial auf "Rational Pain" aber leider nur selten wirklich umsetzen. Liebhaber modernen Metals à la STRAPPING YOUNG LAD, THE HAUNTED, oder HACRIDE sollten die Franzosen aber im Auge behalten.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: