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Reviews der Band
In This Moment - Blood At The Orpheum

In This Moment

"Blood At The Orpheum"
DVD-Review, 2074 mal gelesen, 09.03.2014 Wertung 08/10
In This Moment - Blood

In This Moment

"Blood"
CD-Review, 1873 mal gelesen, 14.08.2012 Wertung 06/10
In This Moment - A Star-Crossed Wasteland

In This Moment

"A Star-Crossed Wasteland"
CD-Review, 2212 mal gelesen, 25.06.2010 Wertung 07/10
In This Moment - The Dream

In This Moment

"The Dream"
CD-Review, 3733 mal gelesen, 05.10.2008 Wertung 06/10

News der Band

14.05.2013

Die Female Fronted Metaler von IN THIS MOMENT bereiten sich gerade darauf vor, im Orpheum Theater in Madison, am 21. Mai ihre erste DVD ...

12.04.2013

IN THIS MOMENT präsentieren euch mit "Adrenalize" die zweite Single ihres Albums "Blood" in Videoform.,  ,

07.04.2013

Ihre europäischen Fans werden es ihnen sicher danken, denn nachdem IN THIS MOMENT seit der Veröffentlichung von "Blood“ vorwiegend in Nordamerika...

14.08.2012

Mal wieder ein Blick in die eigene Vergangenheit: Kennt ihr das, ihr hört einen Song im Radio, der euch so begeistert, dass ihr euch unbedingt das...

26.09.2010

"A Star Crossed Wasteland" heißt das aktuelle Album der amerikanischen Metalcore-Truppe IN THIS MOMENT. Zum Song "The Promise" hat die Band...


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CD-Review

Beautiful Tragedy

Artikel veröffentlicht am 14.06.2007 | 4534 mal gelesen

Im Prinzip kann es sicherlich nicht falsch sein, als Band möglichst vielfältig zu klingen und sich nicht so einfach in eine Schublade abschieben zu lassen, doch das südkalifornische Quintett IN THIS MOMENT bekommt hierbei nicht ganz die Kurve und präsentiert auf ihrem Debüt einen überladenen Mix aus Gothic, Power- und Melodic Death Metal sowie Emo- und MetalCore, was in dieser Vielfalt auf die Dauer etwas zu unstrukturiert wirkt, zumal sich Frontfrau Maria Brink, die durchaus eine schöne Gesangsstimme hat, manchmal zu oft in Core-Manier die Lunge aus dem Hals schreit. Hier wäre weniger definitiv mehr. Aber kommen wir nun zu den Songs im Einzelnen.

Nach dem düsteren, durchaus gothiclastigen Intro "Wispers Of October" folgt mit "Prayers" ein mit EmoCore-Gesang versehener Power Metal-Song, der mir ausgesprochen gut gefällt und vor allem im Chorus punkten kann, lässt man mal die übertriebene Hysterie in einigen Gesangspassagen aussen vor. Auch der Titeltrack weiss zu überzeugen, denn vor allem hier beweisst die Sängerin Klasse, allerdings konnte auch hier auf einen kurzen Core-Part nicht verzichtet werden. "Ashes" dreht den Spiess schliesslich um, wobei die sehr core-lastige Nummer streckenweise schönen, emotionsgeladenen Clean-Gesang offenbart, der sich überraschenderweise gut ins Songgefüge integriert. Was mir bei "Daddy's Falling Angel" richtig gut gefällt, ist das ziemlich geile und technisch/spielerisch in der Oberklasse anzusiedelnde Gitarrensolo zur Hälfte des Songs, genau soetwas steht der Band ausgesprochen gut. Mit "The Legacy Of Odio" folgt eine wunderschöne, gefühlvolle Ballade, die vor allem Fans von EVANESCENCE ansprechen wird, wobei das Gejammer von Maria im zweiten Drittel des Songs unangenehm nervt. Akustisch geht es mit "This Moment" weiter und entpuppt sich wenig später abermals als ein Mix aus Power Metal mit MetalCore-Einschlag, was spätestens hier viel der eigenen Geduld abfordert. Der zuvor angesprochene Melodic Death Metal offenbart sich dann im fettesten Song des Albums "Next Life", der nicht nur stark an FEAR FACTORY erinnert, sondern hier auch Riffs adaptiert. Mit "He Said Eternity" folgt ein weiterer Kracher und mein zweiter Favorit des Albums, der sicherlich auch auf einem BULLET FOR MY VALENTINE Album Platz gefunden hätte. "Circles" mischt dann wieder Core-Gekreische und Clean-Gesang mit Power- und Death Metal Elementen und kann mich leider auch nicht mehr mit dem kurzen Gitarrensolo begeistern. Das Album endet schliesslich akustisch-ruhig mit "When The Storm Subsides", wobei Maria noch einmal mit ihrer Gesangsstimme brillieren kann.

Auch wenn sich die Band hörbar um Eigenständigkeit bemüht und ein insgesamt handwerklich solides Album mit guter Produktion abgeliefert hat, klingt die Vielfalt der unterschiedlichen Stile schlichtweg zu disharmonisch und irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass IN THIS MOMENT auf möglichst vielen Hochzeiten tanzen wollen, um eine möglichst breite Hörerschaft anzusprechen, dabei jedoch zu wenig Leidenschaft versprühen.


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melden Wertung 08/10 pro | 06.07.2007 | 01:00 Uhr

Auf das Debut von In This Moment hatte ich Monate gespannt gewartet und muss sagen, daß sich das Warten durchaus gelohnt hat. Verglichen mit den Demo Songs wirkt Beautiful Tragedy etwas überproduziert und zahm, aber die Qualität der...