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CD-Review

Mental Dissonance

Artikel veröffentlicht am 29.01.2012 | 1218 mal gelesen

Progressive Deathcore? Aus Bayern? Eigenproduktion mit 14 Tracks? Skepsis macht sich breit, was ich mir da wieder ausgesucht habe. Aber erstmal keine Panik, LAURENTINE aus Regensburg begehen, zumindest was die Musikrichtung angeht, glatten Etikettenschwindel. Das war hier gezockt wird, ist Metalcore der ersten Stunde, doppelläufige Leads, Shouts, Breakdowns, und cleane Refrains. "Nichts neues" wäre an dieser Stelle noch wohlwollend, aber ich habe heute einen guten Tag, also tapfer weiterhören.

Die Eigenproduktion hört man dann aber doch leider deutlich am Schlagzeug, das klingt mehr nach Mutti´s Tupperschüssel, als nach satten Bässen. Aber ist auch verziehen, jeder fängt mal klein an. Aber so fest ich beide Augen auch zukneife, eines kann ich nicht übersehen: MENTAL DISSONANCE klingt so wenig nach Innovation und Eigenständigkeit, dass es schon fast traurig ist. Würde man ein Remix-Album der zehn größten Death- und MetalCore Bands machen, allen voran ALL SHALL PERISH, A DAY TO REMEMBER und alte KILLSWITCH ENGAGE, und ab und zu ein paar Nu-Metal-Samples reinhauen, ich denke es klänge in etwa so wie "Mental Dissonance". Und das ist nunmal, nach tausenden von ähnlichen Verföffentlichungen, stinklangweilig. Schade eigentlich, Fronter Mogli hat eine Menge auf dem Kasten, in seinen besten Momenten könnten man meinen Hernan "Eddie" Hermida schreit einen da an, und auch die Jungs an den Saiten wissen eigentlich was Sie tun, nur tut hier eben niemand was eigenes.

LAURENTINE gehen also im Meer der MetalCore-Bands gnadenlos unter, wenn man sich nicht mehr auf durchdachtes Songwriting konzentriert. Und als kleiner Tipp am Ende: Lieber das nächste mal eine kleine EP mit wenigen, gut produzierten Tracks machen, anstatt mit einem Full-Length in die Karriere zu starten. Aber was nicht ist kann ja noch werden!

 

 


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