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Reviews der Band
Malrun - Beauty In Chaos

Malrun

"Beauty In Chaos"
CD-Review, 1433 mal gelesen, 28.11.2010 Wertung 07/10

Interviews der Band
Malrun
Interview mit Sänger Jacob Løbner
1064 mal gelesen, 13.01.2013

Specials der Band
Malrun
Schenken euch zwei Songs vom Album
1556 mal gelesen, 25.01.2013

News der Band

12.03.2014

Am 29. August 2014 erscheint mit "Two Thrones" das neue, dritte Album der dänischen Modern Metaller MALRUN via ViciSolum Productions. Ab dem...

02.07.2013

So kreativ die fünf Jungs von MALRUN beim Songwriting sind, so einfallsreich sind auch ihre Möglichkeiten was die Finanzierung ihres nächsten...

25.01.2013

Die Dänen MALRUN gehören mit Sicherheit zu den Durchstartern des Jahres 2012. Für das letzte Album "The Empty Frame" gab es durchweg positive...

04.10.2012

Die dänischen Modern Metaller MALRUN pflegen derzeit nicht nur ein ausgiebiges Tourleben, nein, sie haben darüber hinaus auch noch ein schickes...


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-Review

The Empty Frame

Artikel veröffentlicht am 21.02.2012 | 2451 mal gelesen

Die Dänen MALRUN haben bereits  mit ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debüt aufhorchen lassen, besonders in ihrem Heimatland, wo die Band schon sehr bald als einer der vielversprechendsten musikalischen Newcomer galt. Ihr Sound bedient jene Zielgruppe, die ihre Musik modern und melodisch mag, erinnert des Öfteren an den ihrer Landsleute MERCENARY, schreckt aber auch vor Einflüssen aus amerikanischem Alternative Rock nicht zurück.

Der Metalcore-Anteil, den Unwissende vermutlich bereits jetzt aus den ersten Zeilen herauslesen, bleibt auf der neuen Scheibe erfreulich zurückhaltend: Die abgehackten und groovigen Gitarrenriffs sind die einzigen Elemente, die man aus diesem Bereich entliehen hat. Es gibt keine Harcore-Shouts, keine Breakdowns, und auch wenn Sänger Jacob Lobner sich auch mal erlaubt, ein paar Death Metal-Growls in die Strophen einzubauen, bleiben die Gesangsmelodien immer der wesentliche Bestandteil der höchst eingängigen Songs. Das ist MALRUN zugleich auch am höchsten anzurechnen: Der Metal-Anteil ist immer präsent und erweitert den potenziellen Hörerkreis der Band. Dass gute Songs, an die man sich erinnert, jedoch seit Jahrzehnten immer mit großen Melodien bestachen, ist ihnen nicht entgangen. Und so sind die Kompositionen in erster Linie mal Hookline-Monster im besten Sinne, die sich spätestens ab dem dritten Durchlauf in die Hirnrinde fräsen. Dabei darf es mal härter, gerne auch mal leicht balladesk zu gehen. Kitschig, ausufernd oder allzu kompliziert wird es nie.

Songs wie "Pariah" oder "Moving Into Fear" sind Hits vom Schlage der ganz Großen, die locker neben den letzten Releases von etwa STORY OF THE YEAR oder LACUNA COIL bestehen können. Anteil daran hat sicher auch Produzenten-Ikone Jacob Hansen; vorstellen muss man diesen Mann ohnehin nicht mehr. Wer es ruhiger mag, der testet zunächst das nachdenklich-sehnsüchtige "Sink Forever Down", und wer den Jungs mal in punkto Metal auf die Finger schauen möchte, kann das beim Opener "Shadowborn" oder der mit skandinavischen Melodic Death-Gitarren angereicherten Schlussnummer "Yoke Of Stone" tun. Würden MALRUN sich hin und wieder noch etwas mehr an den Gitarren trauen und etwa die immer wieder angefangenen Soli auch mal zu Ende spielen, dann wäre vielleicht sogar noch ein ganzer Punkt mehr drin.

"The Empty Frame" hat nicht den Anspruch, die Musikwelt zu revolutionieren oder mit ausufernden Arrangements für Furore zu sorgen. Bei MALRUN geht es um mitreißende, nachhaltige Hits auf der Schwelle zwischen Rock und Metal - und in diesem Bereich ist der Band eines der überzeugendsten Alben der letzten Monate gelungen.


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