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CD-Review

Die Like Flies

Artikel veröffentlicht am 24.05.2010 | 1126 mal gelesen

"Melodisch, bayrischer Metal, der vom Herzen kommt" wird einem auf der MySpace-Seite der süddeutschen Metal-Combo MY SERENITY versprochen. Die fünf Jungs, die auf den ersten Blick wie die Mitglieder einer dieser vielzähligen, austauschbaren Metalcore-Gruppierung wirken, entpuppen sich bei genauerem Hinhören aber als definitiv vielfältige und durchaus auch zukunftsträchtige Band.

MY SERENITY präsentieren mit "Die Like Flies" nämlich eine Mischung aus melodiösem Riffing, diversen Shouts und klarem Frontgesang, die sich ein wenig von dem langweiligen, aber vorherrschenden Scream-Einheitsgebrei abheben kann. Die tote Fliege auf dem Cover gibt die Marschrichtung bereits gebührend vor: Uptempo-Rhythmen, Mitgröl-Melodien und eine gehörige Portion an saftigen Riffs. MY SERENITY erfinden das Rad natürlich nicht neu, sondern bedienen sich lediglich verschiedenster stilistischer Elemente und hoffen, damit ein vielschichtiges Debüt auf Konserve gebrannt zu haben. Trotz aller Bemühungen bleibt beim ersten Kontakt mit der Band ein etwas zwiegespaltener Gesamteindruck zurück. Einerseits wissen einige Titel auf Anhieb zu gefallen ("Find Serenity", "Hellfire"), andererseits kann so mancher anderer Track absolut nicht mit dem Rest mithalten (der Titeltrack) und wirkt wie künstlich zusammengestückelt, was im Endeffekt eigentlich schade anmutet!

Alles in allem ist "Die Like Flies" ein netter, eigenproduzierter Einstieg in die Musikwelt. Mit durchschnittlichen, sagen wir einfach mal, "Crossover"-Gruppen können MY SERENITY aber definitiv mithalten. Fünf Punkte würde "Die Like Flies" also eigentlich verdienen, wäre da nicht die schwammige Produktion, die einem an so mancher Stelle den Hörgenuss doch etwas verdirbt. Deswegen gibt es letztendlich nur vier Punkte für eine Band, die mit anständigem technischem Material und einer Spur mehr Eigenständigkeit und weniger fehlplatziertem Gegröle durchaus zu mehr fähig ist!


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