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Reviews der Band
Parkway Drive - Deep Blue

Parkway Drive

"Deep Blue"
CD-Review, 5400 mal gelesen, 02.07.2010 Wertung 08/10
Parkway Drive - Horizons

Parkway Drive

"Horizons"
CD-Review, 6635 mal gelesen, 29.10.2007 Wertung 08/10

Interviews der Band
Parkway Drive
Interview mit Winston McCall zu "Atlas"
2307 mal gelesen, 02.11.2012

News der Band

14.05.2013

Australiens Metalcore-Exportschlager PARKWAY DRIVE haben ein neues Video zu ihrem Song"Wild Eyes" abgedreht. Der Song stammt vom aktuellen Album...

23.10.2012

"Atlas", das neue Album der australischen Metalcoreler PARKWAY DRIVE, könnt Ihr Euch ab sofort in voller Länge auf dem offiziellen YouTube-Kanal...

12.09.2012

PARKWAY DRIVE waren mal wieder fleißig und haben ein neues Album eingespielt. Der Nachfolger zu "Deep Blue" wird den Titel "Atlas" tragen und am...

06.04.2011

Die australische Metalcore-Jungs von PARKWAY DRIVE haben ihr neues Video zur Single "Karma" veröffentlicht. Sehen könnt Ihr es hier: "Karma"...

22.06.2010

Das kommende Album der Austrailier von PARKWAY DRIVE "Deep Blue" wird am 28. Juni 2010 via Burning Heart Records erscheinen. Jetzt wurde das...


Live-Reviews der Band
European Tour 2012 - Oberhausen
2731 mal gelesen, 22.12.2014
Imperial Never Say Die Tour 2010
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CD-Review

Atlas

Artikel veröffentlicht am 24.10.2012 | 6130 mal gelesen

Mit welcher Erwartungshaltung begegnet man einer Band, deren letztes Album kommerziell ein ziemlicher Erfolg war? "Deep Blue" schaffte es in den Staaten immerhin auf Platz 34 und in ihrer Heimat Australien sogar auf Platz 2 der Charts - völlig zurecht, sei hier angemerkt. Aber wie gehen PARKWAY DRIVE damit um?  Möglichkeiten gibt es schließlich allerhand. Die beiden wahrscheinlichsten sind aber vermutlich, dass die Australier kompromisslos daran festhalten, ihren Stil weiter zu verfeinern, oder aber der Versuch, den Erfolg zu wiederholen und zu einer enttäuschenden Selbstkopie zu werden. Nun, ich muss gestehen, so ganz sicher war ich mir im Vorfeld nicht, haben sich doch schon so manche Bands vom Erfolg treiben lassen. Die erste gute Nachricht in Bezug auf "Atlas" ist aber, dass dem eben nicht so ist!

Dabei ist der Start zunächst eher gewöhnlich, wobei sich nach der Energie, die "Old Ghosts – New Regrets" verströmt, unzählige Metalcore-Bands die Finger lecken würden. Gewohnt starke Kost also zu Beginn, die sogar etwas deftiger ausfällt als zuletzt auf "Deep Blue" und "Horizons". Den ersten richtigen Kracher liefern PARKWAY DRIVE in Form von "Wild Horizons" direkt nach. Allein das wehmütige Motiv, das kombiniert mit einem "Oho-Chorus" sofort im Gedächtnis haften bleibt, spricht Bände, aber auch wenn das Tempo deutlich zunimmt, versprüht der Song derart viel Kraft, dass er mühelos zu den stärksten Metalcore-Songs in diesem Jahr zählen kann. "Dark Days" schießt dann wieder deutlich brutaler aus den Boxen, eröffnet aber dermaßen leidenschaftlich den Pit, dass einem allein schon beim Zuhören der Schweiß die Stirn hinunter läuft. Richtig Überraschendes bietet dann "The River": Als plötzlich ein sanfter Chor ertönt, ist das Gefühl, einer Ballade zu begegnen, in den ersten Sekunden omnipräsent. Doch weit gefehlt, der Song entwickelt sich zu einem genialen Experiment aus Härte und Gefühl, während die zwei Damen und Herren, aus welchen der Chor besteht, zwischenzeitlich beinahe in Vergessenheit geraten, ergänzen sie im fast schon ruhigen Schlussteil die Vocals von Fronter Winston McCall derart ergreifend, dass ich den Versuch mehr als nur gelungen finde. Ein weiteres Wagnis findet sich dann mit dem Titeltrack, das mit akustischem Gitarrengezupfe etwas Lagerfeueratmosphäre versprüht und so eine ungewohnte Ruhe ins Geschehen bringt; faszinierend. Als "Atlas" dann mit "Blue And The Grey" seinen Schluss findet, ist das Gefühl sehr zufriedenstellend und der Schweiß kann zu einer kurzen Pause abgewischt werden, bevor die nächste Runde eingeläutet wird.

Es ist spannend, dass PARKWAY DRIVE trotz einer saftigen Ladung an Breakdowns und Moshparts kein bisschen langweilig werden, sondern die Zutaten einen nahezu perfekten Platz im Bandsound gefunden haben. Ob "Atlas" nun stärker als vergangenes Material ist, wird sich wohl erst auf lange Sicht zeigen. Doch eines dürfte klar sein: die Australier nehmen nicht den sichersten Pfad, sondern sind dabei ihren Stil stetig zu verfeinern ohne dabei allzu fremdes Terrain zu betreten. Auf "Atlas" jedenfalls haben sie alles richtig gemacht, vor allem auch dank der mehr als fetten Produktion, das nur zum Schluss als Randnotiz. Für Metalcore-Jünger absolute Pflicht, aber vielleicht steckt die Leidenschaft von "Atlas" ja auch so manchen Allergiker an, wer weiß das schon...

Im Deluxe-Package wird übrigens die "Home Is Fore The Heartless"-DVD mit dabei sein, diese lag leider nicht zu Rezensionszwecken vor.


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Heiko
melden Wertung 08/10 Heiko | 26.10.2012 | 12:30 Uhr

In der Tat eine ziemlich gute Scheibe, die zu den besten Metalcore-Veröffentlichungen des Jahrs zählt und aus meiner Sicht vor Allem auch die aktuelle As I Lay Dying weit hinter sich lässt. Highlight: Blue And The Grey, ein grandioser Abschluss.  

sickestbreed
melden Wertung 09/10 sickestbreed | 30.10.2012 | 11:03 Uhr

Beim ersten mal hören war ich zunächst leicht enttäuscht (auf hohem Niveau natürlich). Nach 20 maligem hören bin ich aber nur noch begeistert. Das Album wird nach jedem hören besser so wie damals Deftones White Pony. Langsam wird mir klar das...  

melden Paulcheckmann (unregistriert) | 02.11.2012 | 14:43 Uhr

Das Album macht so süchtig,wenn ich die Zeit hätte würde ich es 100mal am Tag hören.Mein persönliches Highlights ist eigentlich das ganze Album.  

Fabian
melden Wertung 09/10 Fabian | 05.11.2012 | 10:08 Uhr

Ich war zunächst auch etwas skeptisch, aber das Album braucht Zeit um sich zu entfalten. Nach knapp 2 Wochen Dauerrotation halte ich es für eine der besten Veröffentlichungen des Jahres, einfach nur fett.