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30.11.1999

Nachdem sich David Palser freundschaftlich aus der Band verabschiedet hat, hat man sich auf die Suche nach Ersatz gemacht. Neu hinzugekommen sind...


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CD-Review

Primary Slave

Artikel veröffentlicht am 24.06.2012 | 1407 mal gelesen

Am 26. April 2006 stirbt PRIMARY SLAVE-Sänger Mark Giltrow 31-jährig bei einem Motorradunfall. Die Aufnahmen zum vorliegenden selbstbetitelten Debütalbum waren zu diesem Zeitpunkt bereits zu 90% abgeschlossen, und nun haben sich die verbleibenden Bandmitglieder dazu entschlossen, das Material als Andenken und Tribut an ihren Frontmann zu veröffentlichen.

Bekanntester Name bei PRIMARY SLAVE ist wohl Paul Allender, Gitarrist von CRADLE OF FILTH, der die Band 1998 gründete. Er selbst ist heute kein Teil der Band mehr, sein Konzept von Industrial-beeinflusstem Rock, dessen zwei Hauptmerkmale die melodische Ausrichtung und die düstere Grundatmosphäre sind, ist aber geblieben. Das Songmaterial auf diesem Album ist jedoch allenfalls als durchschnittlich zu werten. Fans von NINE INCH NAILS oder MARYLIN MANSON, mit viel Wohlwollen vielleicht auch der metallischeren Vertreter VOIVOD un MEMEMIC dürften zwar auf ihre Kosten kommen, wirklich herausragende Momente gibt es auf "Primary Slave" aber nicht. Der Band ist es im Großen und Ganzen gelungen, die in dem diesem Genre so wichtige maschinelle Stimmung über die volle Distanz aufrecht zu erhalten, was angesichts der Hintergründe des Albums auf beinahe politisch inkorrekte Art noch ein bisschen morbider wirkt. Außer, einem tragisch ums Leben gekommenen Musiker seine verdiente Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, bietet die Scheibe jedoch wenig Substanz.

Auf "Primary Slave" ist alles ganz nett, nicht wirklich schlecht, genauso wenig jedoch wirklich beeindruckend.


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