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CD-Review

Red Flows

Artikel veröffentlicht am 14.12.2011 | 1857 mal gelesen

Der Name dieses Quartetts aus Athen sollte eingeschworenen Underground-Freaks bereits bekannt sein, schließlich wurde schon ihr 2007er Debüt-Demo mit zahlreichen Lorbeeren versehen. Darüber hinaus schafften es die Hellenen aber auch im letzten Jahr, mit dem 3-Track-Demo "Red Flows" in einschlägigen Kreisen für Furore zu sorgen.

Selbiges ist nun logischerweise auch Teil des ersten Langeisens, das - zumindest bei mir - zunächst auf Grund der Titelgleichheit für ein wenig Verwirrung sorgt. Da hätte man sich doch durchaus auch etwas anderes einfallen lassen können, anderseits ist die Entscheidung auch nachvollziehbar, schließlich werden es doch nicht allzu viele Zeitgenossen sein, denen besagter "Dreier" bekannt ist. Abgesehen davon gibts aber nicht viel zu meckern, denn die Burschen wissen verdammt genau, wie man Zuhörer erfreuen kann.

Der Vierer, der sich im Jahr 2005 zusammengetan hat, offeriert selbstredend abermals ungemein heftigen Metal der technisch anspruchsvollen Art in der Grauzone von Thrash und Death und gönnt dem Interessenten kaum Verschnaufpausen. Dabei verlegen sich die Griechen aber keineswegs auf derbes Gebretter, im Gegenteil, man serviert man uns die Chose auch mit jeder Menge Groove der massiven Art.Die diesbezüglich bereits anlässlich ihres 2007er Demos herangezogenen Referenzen, die von MACHINE HEAD über LAMB OF GOD bis hin zu MESHUGGAH reichten, kann man selbstredend auch für dieses Album heranziehen, auch wenn ich sehr wohl noch PANTERA für die Riffs und vor allem THE HAUNTED in Sachen Brachialität hinzufügen möchte.Ihre technischen Fähigkeiten merkt man den Burschen permanent an, Gefrickel und Selbstdarstellung werden aber dennoch zumeist vermieden um dem essentiellsten Bestandteil dieses Albums, der schlicht und ergreifend "Groove" lautet, ausreichend Platz zu verschaffen.

Gelungenes Teil einer Truppe, die definitiv das Zeug dazu hat, aus dem Underground emporzusteigen!


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