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CD-Review

Turning Maybes Into Reality

Artikel veröffentlicht am 28.02.2012 | 2561 mal gelesen

Wenn man es genau nimmt ist “Turning Maybes Into Reality“ schon das zweite Album von RHOPE. Allerdings ist es ihre erste Veröffentlichung, die sie professionell über ein Label auf den Markt bringen.

Musikalisch präsentieren die Italiener auf dieser Scheibe einen Mix aus allen Stilrichtungen des modernen Metal. Das Rhythmus-Gerüst ist sehr häufig vom Neo Thrash der Marke MACHINE HEAD inspiriert und fetzt einiges weg. Zusätzlich sorgen immer wieder auch Downbeats und Breaks für Abwechslung, die man so nur aus dem Metalcore kennt. Auch die Gitarrenarbeit geht in eine ähnliche Richtung. Sie kombiniert die aggressiven Riffs des Neo Thrash mit emotionalen Melodien. Als Referenzen können hier wohl am ehesten Bands wie DISTURBED, AVENGED SEVENFOLD und BULLET FOR MY VALENTINE gelten. Aushängeschild der Combo ist allerdings der Gesang. Dieser basiert auf klaren Vocals von Sänger Giammi, die ganz entfernt an Serj Tankian (SYSTEM OF A DOWN) erinnern. Einen gelungenen Kontrapunkt dazu liefert Gitarrist Diego, der alle Spielarten des aggressiven Shoutens beherrscht. Von wütenden Death Metal-Growls bis hin zu amtlichem Thrash-Gebrülle.

Was das Songwriting angeht kann man dem Quartett einen hohen Grad an Professionalität attestieren. Zwar enthält dieser Silberling noch keine Meisterwerke des Genres, aber immerhin wirkt es kurzweilig und auch abwechslungsreich, da die Mischung aus langsam-gefühlvollen Tracks und aggressiven Brechern stimmt. Auch das Drumherum passt. So krachen die 12 Songs amtlich aus den Boxen und der moderne Sound passt hervorragend zur Mucke der Band. Das Mastering von Tom Baker, der auch schon für die NINE INCH NAILES, MARILY MANSON und ROB ZOMBIE arbeitete, wird da sein übriges getan haben. Ähnliches gilt auch für das Cover von Niklas Sundin, das dem Album auch optisch einen modernen Anstrich verleiht. Kein Wunder, dass dieser Künstler auch schon von DARK TRANQUILITY verpflichtet wurde.

Auf diese Art und Weise haben RHOPE es geschafft, ein solides Album als Einstieg in die Welt des Musik-Business abzuliefern. Wenn sie das musikalische Konzept, dass sich auf “Turning Maybes Into Reality“ andeutet, noch weiter ausbauen, könnte es gut sein, dass sie es auch schaffen, sich dort zu halten.


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sylverblack
melden sylverblack | 03.04.2013 | 22:12 Uhr

"Ähnliches gilt auch für das Cover von Niklas Sundin, das dem Album auch optisch einen modernen Anstrich verleiht. Kein Wunder, dass dieser Künstler auch schon von DARK TRANQUILITY verpflichtet wurde."

- Wait! Ist das jetzt Ironie...