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CD-Review

Article XIX

Artikel veröffentlicht am 15.06.2011 | 1199 mal gelesen

Aufgrund der Vielzahl von im Moment existierenden Metalcore-Formationen, hat man es Underground-Band nicht unbedingt leicht, aus der Masse herauszustechen. Man muss dem Hörer etwas bieten, was es in dieser Form noch nicht gegeben hat oder eben ganz besonders coole Songs schreiben. Beides haben SKIN THE PIG auf ihrem neuen Album "Article XIX" leider nicht abgeliefert.

Es gibt wirklich haufenweise klasse Ansätze mit fetten Gitarrenläufen, tollen Melodien und gut arrangierten Passagen, aber nach ein paar Sekunden holt einen der typische Metalcore-Alltag wieder ein und man drückt auf die Skiptaste. Dabei scheinen die Iren eigentlich alles richtig zu machen. Die beiden Sänger teilen sich ihre Parts gut auf (der eine singt clean, der andere schreit), die Gitarren werden klasse gespielt und auch die Produktion an sich kann sich hören lassen. Doch insgesamt will der Funke nicht überspringen. Da helfen auch starke Stücke wie "Room 121", "Yet Nameless" und "In Loving Memory" (geiles Gitarrensolo und super Basslauf á la IRON MAIDEN) nicht weiter, wenn der Rest eher Durchschnitt und absehbar ist.

Vielleicht sollten SKIN THE PIG noch mal über ihre Stilrichtung nachdenken, denn Potential hat diese Band mit Sicherheit. Die sechs Punkte haben sie sich mit den drei genannten Tracks und der coolen Produktion verdient.


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