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All Hope Is Gone

Artikel veröffentlicht am 02.09.2008 | 12149 mal gelesen

Da ist es nun, das neue Album der Maskenträger. SLIPKNOT melden sich mit dem von vielen Madenjüngern lang erwarteten neuen Album "All Hope Is Gone" zurück, und ob nach meiner Meinung tatsächlich jegliche Hoffung verschwunden ist, möchte ich versuchen, in den folgenden Zeilen zu erzählen.
Zunächst sei noch gesagt, dass ich mich hier nicht über die Maskerade der Band auslassen möchte, denn der eine findet es kultig, der andere durch und durch albern; belassen wir es also dabei.

Im Vorfeld des Albums kündigten SLIPKNOT ein "noch härteres Album" an, das alles toppen soll, was die Truppe zuvor abgeliefert hat. Nun, wenn man bedenkt, was SLIPKNOT speziell mit "Vol 3: The Subliminal Verses" abgeliefert haben, ist es nicht so sonderlich schwer, härter und wilder zu sein, denn auch wenn das Album durchaus seine Momente hatte, fehlte mir persönlich irgendwie der letzte Kick. All jene, die nun fürchten, SLIPKNOT würden auf "All Hope Is Gone" wie die Bekloppten herumtrümmern und die Musikwelt komplett in Schutt und Asche legen, dürfen aufatmen, denn das Album ist mitnichten härter als die vier Vorgänger. Andersherum bedeutet es natürlich, dass alle SLIPKNOT-Anhänger, die bereits bei "Vol 3: The Subliminal Verses" ein langes Gesicht gezogen haben, nach dem Genuss von "All Hope Is Gone" vermutlich ihre komplette Bude vollreiern werden. Wieso? Na, weil "All Hope Is Gone" klingt, wie der große Kompromiss mit einem Majorlabel.

Nichts gegen große Labels, aber deren Philosophie geht einfach in Richtung Verkaufserfolg, da braucht man sich nichts vorzumachen. In wie weit "All Hope Is Gone" da unter den Fittichen des Labels stand, vermag ich nicht zu sagen, es spielt letztendlich aber auch keine Rolle, denn SLIPKNOT treten mit dem Album auf, also müssen sie dahinter stehen.

Mir persönlich geht das Album viel zu sehr auf Nummer sicher und klingt bei genauerer Betrachtung, bzw. genauerem Hinhören in einigen Bereichen etwas auffällig ausgesteuert, aber dazu gleich mehr. Angefangen beim Sound, der so typisch ist, wie er nur sein kann, bewegen sich SLIPKNOT vermutlich einem neuen, kommerziellen Zenit entgegen, weil alles eben so ist wie die Masse es erwartet und haben möchte. Wagnisse gibt es gar keine und alles ist hübsch an seinem Plätzchen und macht genau das, was die Leute hören wollen. Im Vorfeld getätigte Forensprüche wie "ungehört 10/10 Punkte" bekommen hier eine bestätigte Bedeutung.

Gemixt hat übrigens niemand Geringeres als Colin Richardson, der bereits Bands wie FEAR FACTORY, NAPALM DEATH und CARCASS produziert hat und unter anderem den Mix für CRADLE OF FILTH, MACHINE HEAD und das SLIPKNOT-Livealbum "9.0: Live" erledigt hat. Das Schlagzeug poltert recht weit vorne im Sound-Gewand herum, was durchaus verständlich wäre, wenn Drummer Joey Jordison tatsächlich so Großartiges leisten würde, wie immer wieder behauptet wird. Mag ja sein, dass er ein außerordentlich guter Stöckeschwinger ist, auf "All Hope Is Gone" jedoch bringt er lediglich Standardleistung, die man nicht sonderlich würdigen muss.

Schreihals Corey Taylor klingt erschreckend schwachbrüstig, so als ob er nicht genug Puste hatte um richtig loszubrüllen. Hinzu kommen seltsam mehrstimmige "College"-Gesänge, die mir doch das eine oder andere Fragezeichen auf der Stirn erscheinen lassen. Auf dem nächsten Album verschwinden die harten Shouts dann wohl komplett...
Der Gesang wurde nach meinem Empfinden ebenfalls ziemlich dominant abgemixt, was mitunter ein wenig zu Lasten der Gitarren-Power geht, die zeitweise eher wie eine reine Begleiterscheinung klingen. Manche mögen dies, ich aber kritisiere es, denn gerade die fetten Grooves waren es immer, die mir SLIPKNOT (zumindest auszugsweise) sympathisch machten. Natürlich gibt es diese Grooves auch jetzt noch, aber es knallt nicht mehr ganz so saftig wie früher, ohne nun den blöden Satz "früher war alles besser" rauszukramen.

Der Sound ist insgesamt klar und deutlich, keine Frage, er ist auch vielleicht besser als ein Großteil der Reglerkreationen, die manch andere Band zustande bringt, und trotzdem fehlt mir ein Funken Energie, der Schlag ins Gesicht, der Tritt in die Magengrube, der finale Hieb, der Knock-Out.

Der schwächste Aspekt auf "All Hope Is Gone" ist allerdings eindeutig das Songwriting, wobei jeder vermutlich etwas anderes erwartet von einer Band, die den Dollar bereits in großen Mengen genießen durfte. Der eine erwartet genau das, was SLIPKNOT auf "All Hope Is Gone" getan haben: Insgesamt ruhiger werden, mehr Dynamik, mehr Abwechslung und sogar ein paar (man möge mir verzeihen) regelrechte Schmuseparts einbauen, was alles bereits nach wenigen Liedern immer stärker ins Gewicht fällt. SLIPKNOT zeigen mit zunehmender Spielzeizt kaum noch Zähne und verrennen sich zum Ende des Albums hin sogar immer mehr in sagenhaft schlechten pseudomelodischen Refrains und immer flacheren Gesangspassagen. Ob hier die Kreativität am Ende war weiß ich nicht, aber nach großer Musik klingt das hier jedenfalls nicht, eher nach dem kläglichen Versuch, eine Brücke zwischen Härte und leichtfüßiger Eingängigkeit zu finden.

Insgesamt enttäuschen mich SLIPKNOT auf "All Hope Is Gone" doch deutlich. Selbst die paar Blastbeats, die eingestreut wurden, um die Hose etwas dicker aussehen zu lassen, können hier nicht den Stempel "wilde Kerle" rechtfertigen. Das Album klingt harmlos, etwas identitätslos und auch feige. Anstatt mit einem räudigen Bastard daherzukommen und zu zeigen, dass die Samenstränge noch bestens funktionieren oder zumindest den goldenen Mittelweg zwischen Gut und Böse zu wählen, um niemandem vor den Kopf zu stossen, haben sich SLIPKNOT für die Lutschnummer entschieden. Irgendwie schade, wenn auch aus rein kommerzieller Sicht vielleicht nachvollziehbar. Wenn hier wenigstens die Qualität der Songs gestimmt hätte, wäre der Kompromiss sicherlich nicht schwer gefallen, so aber bleibt für "All Hope Is Gone" einfach nur das Prädikat 'Mittelmaß' übrig.


Kommentare
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melden Wertung 05/10 Deleted User | 02.09.2008 | 01:00 Uhr

Tolles, treffendes Review.[...]"Mir persönlich geht das Album viel zu sehr auf Nummer sicher und klingt bei genauerer Betrachtung, bzw. genauerem Hinhören in einigen Bereichen etwas auffällig ausgesteuert"[...] *word*...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 02.09.2008 | 01:00 Uhr

Ich finde die Songs im Schnitt recht gelungen. Aber dass auf Metal.de gerne mal niedrig bewertet wird, ist ja nicht neu.  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 02.09.2008 | 01:00 Uhr

Die erste Hälfte des Albums ist top, so stelle ich mir den Nachfolger von Vol.3 vor. Die restlichen Songs zünden noch nicht. Dennoch eine gute 8 für ein gelungenes Comeback.  

melden Wertung 01/10 Deleted User | 02.09.2008 | 01:00 Uhr

Die sind mit jedem Album schlechter geworden. Nach dem experimentellen "Mate.Feet.Kill.Repeat" wo man harten Metal mit Jazz und vielen anderen Stilrichtungen gemixt hat, kam das "auf-die-Fresse" Album, das sich vergleichsweise...  

melden Wertung 04/10 Deleted User | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Sickman sagte schon alles. WO ist das Chaos, WO ist die Unkontrolliertheit? WO ist dieses "fuckup"-Feeling? All das kommt vielleicht auc 4-5 Albumminuten zur Geltung, ansonsten bekommen wir hier das, was für Stone Sour nicht gut genug...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Klar, das Debüt war anders, aber AHIG setzt da an, wo Iowa aufgehört hat: Strukturierte Songs mit gewissem Härtegrad inklusive der Versprechen, die bei Vol 3 zwar umgesetzt, aber größtenteils peinlich wirkten. Das Album...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Also ich finde es immer bewundernswert, welch absurden Argumente benutzt werden um eine Band, die man persönlich nicht mag, schlecht dastehen zu lassen. Fakt ist Das neue Slipknot album ist sehr abwechslungsreich, harte Songs wie Gematria und...  

melden Wertung 03/10 Deleted User | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Fakt ist: Die Platte ist bis auf die ersten vier Songs scheisse. Ich war Slipknot Fan, und bin es nun nicht mehr, woran diese Platte schuld ist, ganz klar. Zum Glück habe ich nicht geglaubt, dass die Platte ein Mix aus IOWA und Vol 3 sein soll,...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Ich kenne Slipknot übrigens seit 98, dann kam 99 das Debüt. Wer das primitiv chaotische zeug hören will, legt sich halt das Selftitled ein, ist doch nicht schwer oder?  

honksen
melden Wertung 09/10 honksen | 03.09.2008 | 01:00 Uhr

Mann-o-Mann, mir wird ja ganz schwindelig wenn ich das Review und einen Teil der Kommentare lese. Anscheinend habt Ihr einen heftigen Tinnitus im Öhrchen oder Ihr wollt eine gute Scheibe einfach zerreden. Ich vermute sehr wahrscheinlich...  

melden Wertung 05/10 Deleted User | 04.09.2008 | 01:00 Uhr

Erstaunlich, wieviele Kommentare hier in kuerzester Zeit eintrudeln, bei einer - in meinen Augen - keineswegs in irgendeiner Form bemerkenswerten Band, die ihren Erfolg hauptsaechlich einer ihr zombiehaft folgenden Horde (Ami-)Teenies zu verdanken...  

melden Wertung 10/10 Deleted User | 04.09.2008 | 01:00 Uhr

jaja, da macht mein Vorredner auch wieder einen auf cool. Ich persönlich kenne jede Menge Slipknot Fans jenseits der 30 - das soweit zu den Teenies, und nenne mir doch spontan oder auch mit ein wenig Nachdenken eine Band die auch nur ansatzweise...  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 04.09.2008 | 01:00 Uhr

Nach mehrmaligem Hören lege ich sogar noch einen Punkt mehr drauf. Es war übrigens vorhersehbar, dass hier wieder dfie ollen Nörgler kommen, die meinen, Slipknot seinen Scheiße, da sie ja so kommerziell sind und nur Teenies...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 04.09.2008 | 01:00 Uhr

Einer Sache kann ich deathcrow nicht absprechen, und zwar, dass Slipknots Auftreten für den wahrscheinlich noch größeren Erfolg verantwortlich ist. Aber erinnert euch zurück, als Jamey Jasta beim headbanger's ball, schon gut...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 05.09.2008 | 01:00 Uhr

die mitsing refrains vorallem bei the killing name und all hope is gone sind sehr fätt geworden. sonnst stimm ich dir sehr zu. nummer sicher. vorallem joey enttäuscht. mick un djim überzeugen aber durch gutes gefrickel. aber niemals...  

melden Wertung 07/10 Deleted User | 05.09.2008 | 01:00 Uhr

sorry den song den ich mein ist natürlich this cold black (eyelss refrain) was ich aber vergessen hab ist die saugeile stimem von corey zu erwähnen. sie ist echt wieder knapp an iowa dran. ein bischen mehr scream drin und sie wäre es...  

melden Wertung 02/10 Deleted User | 10.09.2008 | 01:00 Uhr

Es gibt eine menge leute, die werden die platte mögen. in meinen augen sind das zum großteil schwachmaten, die anstelle von metal lieber hardcore oder metalcore hören und das 15 lebensjahr nicht überschritten haben. ferner...  

melden Wertung 04/10 Deleted User | 10.09.2008 | 01:00 Uhr

Für mich war diese Band vor Jahren prägend und richtungsweisend für die Musik die ich heute höre. "SlipKnoT" und "IOWA" waren seinerzeit für mich DIE Alben überhaupt und haben mich erst tiefer in die...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 13.10.2008 | 01:00 Uhr

@ Hanswurst: Huch, ich bin 22. Ich hörte Slipknot schon vor knapp 10 Jahren und das Debüt sowie Iowa landen heute hin und wieder noch im CD-Spieler. Vol 3 ist leider nur ein Versuch, in alle Richtungen auszuschwenken und klingt dabei...  

melden Wertung 02/10 Deleted User | 27.10.2008 | 01:00 Uhr

nun, wie bereits gesagt meine ich bestimmt nicht jeden .. ich kenn sogar jemanden, der müsste so um die 50 sein und hört sich regelmäßig slipknot an ... wie auch immer ... ich bleibe dabei, wers sich anhören will, soll das...  

melden Wertung 09/10 Deleted User | 13.04.2009 | 01:00 Uhr

Also ich versteh hier manche echt nicht,die meinen dass des album zu soft ist.. ich finde vol.3 war zu soft..mit diesem Album wurde der Härtegrad wieder hochgeschraubt.. Ich würds mal so sagen:Das Album beinhaltet: 30%Iowa,35% Vol.3,20%...  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 03.06.2009 | 01:00 Uhr

mir gefällts. mir gefällt sogar stone sour. und mir gefällt auch, dass sich slipknot ein bischen von slipknot weg orientieren, mehr wie stone sour sein wollen. ich hab weiter oben einen kommentar gelesen "von album zu album...  

BasKi
melden Wertung 06/10 BasKi | 23.09.2011 | 21:10 Uhr

Der Funke springt nicht wirklich über. Die Songs sind allesamt nicht schlecht, aber das vielzitierte "gewisse etwas" fehlt.