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Nothing More

Artikel veröffentlicht am 15.01.2013 | 918 mal gelesen

Italien fiel in den letzten Jahren ja nicht gerade durch außerordentliche Aktivität im Modern Metal-Bereich auf, fällt mir doch spontan keine Band vom Stiefel ein, die in 2012 wirklich begeistern konnten. Trotzdem gibt es auch noch eine Szene Abseits von kommerziell erfolgreichen Bands wie LACUNA COIL und Co., und genau dieser gehören auch die fünf Jungs von TERMINAL SICK an. Auf "Nothing More" gibt es saftigen Metalcore mit vielen Einflüssen aus Melodic Death, modernem Hardcore und vereinzelten Elektro-Elementen zu hören, der klanglich irgendwo zwischen den neueren Werken von AUGUST BURNS RED und BRING ME THE HORIZON liegt.

Nach dem kurzen Intro "Hibernation" geht es dann mit "Red Eyes" in die Vollen: Doppelläufige Leads, harte Breaks, Shouts, Cleangesang, hier sind alle typischen Core-Trademarks zur Genüge vorhanden und werden auch zum richtigen Moment eingesetzt. Die Refrains von Songs wie "Alive In Memory" oder "Everlasting" bleiben einfach hängen, und auch die Breakdows können sich sehen lassen, werden sie doch glücklicherweise recht sparsam eingesetzt. Dass man durchaus offen für Experimente in Richtung Dubstep oder Elektrocore ist, beweisen dann auch die Einsprengsel in "On The Ocean Floor" oder "A New Opportunity", aber keine Angst, von Partyfreaks wie den Jungs von ESKIMO CALLBOY ist man doch recht weit entfernt. Die Spielzeit von knapp über einer halben Stunde ist nicht allzu lang geraden, und auch die ein oder andere recht vorhersehbare Passage hat sich auf das Debut geschlichen, aber trotzdem: "Nothing More" ist ein verdammt frisches, interessantes Modern Metal-Album geworden, das sich nach einigen Durchgängen immer mehr entfaltet, und damit deutlich über dem Szene-Durchschnitt liegt. Für Fans der oben genannten Kollegen lohnt sich das Reinhören auf jeden Fall, zumal das Album als Stream komplett online verfügbar ist.


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