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Reviews der Band
The Agonist - Prisoners

The Agonist

"Prisoners"
CD-Review, 1973 mal gelesen, 30.08.2012 Wertung 07/10
The Agonist - Once Only Imagined

The Agonist

"Once Only Imagined"
CD-Review, 4271 mal gelesen, 31.08.2007 Wertung 06/10

Interviews der Band
The Agonist
The Agonist
3282 mal gelesen, 15.02.2009

News der Band

28.07.2014

Nachdem sich das Besetzungskarussell einmal kräftig gedreht hat, sind auch THE AGONIST wieder komplett. "Eye Of Providence" heißt das neue Album,...

25.10.2012

Die Extrem-Metaller THE AGONIST haben ihr neues Video zum Song “Panophobia” online gestellt. Das Video beinhaltet behind-the-scenes-Material und...

12.07.2011

Man findet keine Freunde mit Salat? Wer behauptet denn sowas? Zumindest kann man sich mit dem Verzicht auf Fleisch bei der Tierschutzorganisation...

06.09.2010

THE AGONIST aus dem kanadischen Montreal begeben sich ab Mitte Oktober auf ihre erste komplette Europatour , die sie zusammen mit MAROON, AFTER...

23.02.2010

Underground Video Television (UVTV) haben den Mitschnitt eines Konzerts von THE AGONIST gepostet. Dabei handelt es sich um den Auftritt im The...


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CD-Review

Lullabies For The Dormant Mind

Artikel veröffentlicht am 15.02.2009 | 4015 mal gelesen Auch wenn man sich nach dem dritten Durchlauf der neuen THE AGONIST-Scheibe "Lullabies For The Dormant Mind“ eingestehen muss, dass der noch beim ersten Mal ertönte "Innovation!“-Freudenschrei vielleicht doch etwas verfrüht war, die kanandische Band, die von Frontfrau Alissa White-Gluz äußerst attraktiv angeführt wird, klingt letztlich doch positiv anders als der Großteil der Konkurrenz.

THE AGONIST verbinden die typischen Metalcore-Elemente mit kunstvollen, ansprechenden Ausflügen, vor allem in die Welt des Female Fronted-Gothic. Eine Mischung, die offensichtlich funktioniert, und in jedem Falle interessant klingt. Ausufernde Brutalität und der so oft zitierte technische Anspruch inklusive, Alissa beherrscht die Kunst schnaubender, wütender Growls genauso wie die der epischen Feinfühligkeit. "Lullabies For The Dormant Mind“ ist in gewisser Weise eine Wanderung durch einen etwas undurchsichtigen Irrgaten, bei dem hinter jeder Ecke und nach jeder Abzweigung ein neues Hindernis überwunden werden will. Manche davon erweisen sich als besonders tückisch, da hinter der Fassade eine emotional andere Richtung eingschlagen werden muss, als es zunächst den Anschein hat. So wirkt die Scheibe dank der bekannten modernen Metalcore-Elemente gleichermaßen vertraut und sicher bis zu einem gewissen Grade vorhersehbar, im gleichen Moment aber interessant und abwechslungsreich. Keine lieblichen Tralala-Melodien stehen im Fokus der Kompositionen, sondern leicht märchenhafte Düsterkunst, die mit den Breakdowns und Schweden-Leads gut harmonieren.

Letztlich mangelt es zwar auch THE AGONIST leider noch ein wenig an wirklich herausragenden Hits, die sich ins Langzeitgedächtnis des Hörers fräsen, der eingeschlagene Weg dürfte aber auch dieses Manko dank seiner bemühten Vielfalt ein wenig relativieren. Mit ein paar Gassenhauern mehr im Gepäck könnte das berühmte dritte Album für THE AGONIST den Durchbruch bedeuten. So darf man sich zumindest gespannt auf einer Reise begeben, der man viel Substanz und greifbaren Spaß an der Freude attestieren muss.
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