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CD-Review

Love Hates Me (EP)

Artikel veröffentlicht am 06.09.2012 | 1696 mal gelesen

Erfahrung konnte diese Formation aus dem Ruhrgebiet zwar schon jede Menge sammeln, wirklich durchstarten konnte die Truppe bisher jedoch noch nicht. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Anfang 2011 dauerte, ehe man rundum mit der Besetzung zufrieden sein konnte und sich erst nun mit selbiger (Tika (Gesang), Pit (Gitarre), Benny (Bass) und Marco (Schlagzeug)) mit der ersten Veröffentlichung an den geneigten Hörer heran wagt.

Mit Benny und Pit sind zwei Gründungsmitglieder aber immer noch am Start und deren Routine lässt sich in den vier Tracks auch durchaus heraushören. Mehr noch, hier scheint jemand ziemlich genau zu wissen, wie man Fans für sich gewinnen kann, denn es regieren zwingender Groove und zupackende Rhythmen.

Zwar ist die Chose verdammt schwierig zu beschrieben, doch egal, ob im zunächst eher getragenen Opener "Affliction", dem vom Start weg krachenden "Perverse Morality" (der mich von den Grooves durchaus an LAMB OF GOD denken lässt), oder dem melancholisch-eingängigen "Mindfuck" – TUMULUS wissen mit einer satten Melange aus Zitaten der alten und neuen Schule zu punkten.

Eventuell könnte aber genau darin die "Problemzone" dieser Band liegen, denn für den Traditionalisten werden die vorwiegend dem Modern Metal (und mitunter gar dem Metalcore - wenn auch der eher "gemäßigteren“ Gangart davon, also eher AS I LAY DYING und Konsorten, zumindest was die Melodien betrifft) zuzuordnenden Passagen schlichtweg zu "modern" sein. Dem eher jener Gangart zugeneigten Freund härterer Klänge wiederum könnten die zum Großteil schlicht "klassisch-rockig-rau" zu beschreibende Stimme von Frontdame Tika wie auch die zahlreichen Soli sauer aufstoßen.

Dennoch ist es eben jene Mixtur die "Love Hates Me" (der Titel stammt übrigens aus einer Textzeile von "Free Fall", meinem persönlichen Highlight des Albums, das gefühlvoll beginnt und sich zu einem fulminanten Brecher und Ohrwurm steigert) ausmacht und TUMULUS vom "Wettbewerb" unterscheidet.

Nur weiter so, ich bin schon mal gespannt, was die Band auf einem Full-Length-Album so alles unter einen Hut bringt.


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