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Reviews der Band
Eluveitie - Origins

Eluveitie

"Origins"
CD-Review, 2580 mal gelesen, 01.08.2014 Wertung 08/10
Eluveitie - Everything Remains (As It Never Was)

Eluveitie

"Everything Remains (As It Never Was)"
CD-Review, 6970 mal gelesen, 05.02.2010 Wertung 09/10
Eluveitie - Evocation I - The Arcane Dominion

Eluveitie

"Evocation I - The Arcane Dominion"
CD-Review, 6742 mal gelesen, 03.04.2009 Wertung 08/10
Eluveitie - Live @ Metalcamp 2008

Eluveitie

"Live @ Metalcamp 2008"
CD-Review, 4341 mal gelesen, 04.11.2008
Eluveitie - Slania

Eluveitie

"Slania"
CD-Review, 9690 mal gelesen, 01.02.2008 Wertung 09/10

Interviews der Band
Eluveitie
Eluveitie
4478 mal gelesen, 05.02.2010
Eluveitie
Eluveitie
3422 mal gelesen, 03.04.2009
Eluveitie
Eluveitie
3687 mal gelesen, 24.01.2008

Specials der Band
Eluveitie
Listening-Session zum neuen Album "Helvetios"
3675 mal gelesen, 21.12.2011

News der Band

11.08.2014

Mit ihrem neuen Album "Origins" reihen sich die schweizer Pagan-Metaller ELUVEITIE auf Anhieb mit dem 6. Platz in die deutschen Album-Charts ein!...

22.07.2014

Die Schweizer Folk Metaller von ELUVEITIE werden am ersten August ihr neues Album "Origins" veröffentlichen. Dazu findet ihr unter der Tracklist...

18.06.2014

Banger aufgepasst! Vorausgesetzt ihr denkt, dass Flötenklänge und Headbanging durchaus harmonieren: "Origins" von ELUVEITIE ist für  den 01.August...

21.05.2014

Es ist eine schwere Aufgabe, vor der die schweizer Folk-Metaller ELUVEITIE stehen: Das Vorgänger-Album "Helvetios" war ein absoluter Kracher, den...

14.05.2014

Die eidgenössischen Folk-/Melodic-Death-Metaller ELUVEITIE werden am 1. August 2014 ihr neues Album namens "Origins" über Nuclear Blast Records...


Live-Reviews der Band
Chaos Over Europe Pt. II
6524 mal gelesen, 03.09.2014
Spirit Of The Ancient Tour 2006
1025 mal gelesen, 03.09.2014

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Summer Breeze

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CD-Review

Helvetios

Artikel veröffentlicht am 25.01.2012 | 8445 mal gelesen

Irgendwie habe ich diese Schweizer immer etwas unterschätzt und sie für wenig mehr als einen weiteren gesichtslosen Vertreter der Folk-Metal-Szene gehalten. Angesichts des nun erscheinenden "Helvetios" muss ich dieses Urteil aber deutlich revidieren und Abbitte leisten. Das hier Dargebotene geht musikalisch weit über jene bierseligen Schunkel-Hymnen hinaus, von denen ich durch Gruppen wie FINNTROLL, ENSIFERUM, KORPIKLAANI oder auch EQUILIBRIUM bereits seit Jahren gnadenlos übersättig war. ELUVEITIE schaffen es tatsächlich, dem Folk-Metal neue Impulse zu geben und dabei auch für Musikliebhaber jenseits Hörner tragender und trinkender Freizeit-Wikinger interessant zu sein.

Dabei fängt alles so harmlos an. Das erste Drittel des Albums wartet mit eingängigen und spannenden Stücken auf, die sich aber alle im Bereich etablierter Folk-Metal-Standards bewegen. Nach dem gesprochenen "Prologue" und dem flott nach vorne preschenden Titelsong gibt es mit "Luxtos" zwar bereits einen ohrwurmigen Mitsing-Hit, doch weder diese Stücke noch das rhythmisch spannende "Home" oder das unspektakuläre "Santonian Shores" schaffen es wirklich, die Genre-Grenzen aufzubrechen. Jedoch hat man bis hierhin auch lediglich die Einführung in ein Album gehört, das sein gesamtes Potential erst als Gesamtprodukt entfaltet.

"Helvetios" lebt auch von seinem großartigen Spannungsbogen, der alle siebzehn Stücke umfasst, sich immer weiter steigert und auf einen großartigen gemeinsamen Höhepunkt hinführt. Verantwortlich für diese Albumstruktur ist das zugrundeliegende Konzept, das sich an einer historischen Nacherzählung der Gallischen Kriege aus der Sichtweise der keltischen Helvetier versucht. Weitere Erklärungen zu den geschichtlichen Hintergründen findet der geneigte Leser in unserem Vorabbericht zur Listening-Session des Albums, so dass an dieser Stelle auf ausführlichere Erklärungen verzichtet werden soll.

Ohne die Einbettung in das Gesamtkonzept würde das getragene Akustik-Lamento "Scorched Earth" vermutlich ein wenig in die Länge gezogen wirken. Mit Blick auf das Gesamtbild fügt es sich aber hervorragend ein und bildet einen willkommenen Ruhepol, der das erste vom zweiten Albumdrittel trennt. In diesem geht es nun nicht nur storyseitig mächtig zur Sache, auch musikalisch wird noch eine ordentliche Schippe drauf gepackt und der Härtegrad merklich angezogen. Besonders das enorm vielschichtige "Meet The Enemy" lässt bereits erahnen, in welche Dimensionen ELUVEITIE im weiteren Albumverlauf noch vorstoßen werden.

Dass ELUVEITIE auch poppig können, zeigt "A Rose For Epona", das in ähnlicher Form auch von NIGHTWISH hätte stammen können. Die wirklichen Stärken liegen aber im - durch ein wiederum sehr ruhiges instrumentales Zwischenspiel ("Hope") abgetrennten - letzten Albumdrittel. Hier ziehen "The Siege" und "Alesia" wirklich alle Register und setzen vollkommen neue Genre-Standards. Allein diese beiden Stücke würden den Kauf des gesamten Albums bereits rechtfertigen und profitieren doch zweifellos durch ihre Einbettung in das Gesamtkonzept des Albums.

Alles in allem ist "Helvetios" ein saustarkes Folk-Metal-Gesamtkunstwerk, das in seinen schwächsten Momenten hervorragend umgesetzte Folk-Metal-Standards zelebriert. Wo ELUVEITIE aber richtig auftrumpfen, da sprengen sie das ausgelutschte Genre-Korsett und spielen in einer gänzlich eigenen Liga. Dass sie dabei nicht nur eine Vielzahl an traditionellen Folk-Instrumenten harmonisch in ihre Songs integrieren, sondern auch der Einsatz von Elementen aus Black-, Thrash- oder Gothic-Metal niemals störend wirkt, macht dieses Meisterwerk (fast) perfekt.


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katharinab
melden katharinab | 25.01.2012 | 11:11 Uhr

Ein Urteil über das ganze Album kann ich nicht fällen, da ich nur die zwei Songs kenne, die die Band auf ihrer Facebook-Page veröffentlicht hat, doch von diesen ausgehend, kann ich schon mal sagen, dass dieses Werk von mir mit Sicherheit keine 9...  

katharzis.
melden katharzis. | 25.01.2012 | 19:37 Uhr

"Typische" Nuclear Blast Band mittlerweile. Weniger Band, mehr Produkt. Die Tatsache, dass derartige Musik dann auch noch 9/10 einheimst, bestätigt den Eindruck, dass wir (die Metal-Fans) größtenteils diesen traurigen Trend hemmungslos schlucken.  

melden Eugen (unregistriert) | 26.01.2012 | 14:40 Uhr

Für mich waren ELUVEITIE immer eine moderne Band, die Metalcore-ähnliche Spielweisen mit exotischen Instrumenten perfekt kombiniert. Live sind sie killer. Die 2 Songs, die sie bisher von der neuen Scheibe rausgehauen haben, fand ich aber auch wenig...  

melden Ex-Stendahl666 (unregistriert) | 29.01.2012 | 14:25 Uhr

Hochproduziertes Pseudofolkalbum.. Mehr Pop, weniger Persönlichkeit.. Hier rein, da raus.. Fand es immer seltsam, dieses Durcheinander im wahrsten Sinne des Wortes, wer die live gesehen hat, wird verstehen..
5/10 für das fidele Fideln :)  

melden VivaHelvetios (unregistriert) | 30.01.2012 | 16:30 Uhr

ich versteh irgendwie nicht, wie sich teilweise leute zu dem album äußern, die die band scheinbar eh grundsätzlich nicht mögen. ich geh doch auch nicht auf irgendewelche hip hop oder schlagerseiten um da unter die reviews zu schreiben, dass ich...  

katharinab
melden katharinab | 30.01.2012 | 16:39 Uhr

So, kenne das Album nun komplett und muss sagen, dass die vorher veröffentlichten Songs tatsächlich noch die Highlights waren... Ganz objektiv würde ich wohl 6 Punkte geben, da zwar gut gemacht und für Fans der Band bestimmt auch ansprechend,...  

melden tarant (unregistriert) | 30.01.2012 | 22:45 Uhr

Nach Hören der kompletten Scheibe: Das Album ist sackstark. Eluveitie ist sich absolut treu geblieben und so mischen sich melidiösere Stücke mit hartem Death Metal. Meiner Meinung gehören einige Tracks zu den härtesten, die Eluveite jemals...  

melden VivaHelvetios (unregistriert) | 31.01.2012 | 00:01 Uhr

also nach komplettem hören muss ich sagen, 8/10 punkten hätten es sicher auch getan, aber ein seelenloses massenprodukt haben wir hier sicherlich nicht vorliegen. wenn man sich hinsetzt und ein konzeptalbum über den gallischen krieg schreibt...  

Blacky
melden Wertung 07/10 Blacky | 01.02.2012 | 11:52 Uhr

Ich kenne Eluveitie nun seit Kinderschuhen und hab jedes Werk der Schweizer mein Eigen nennen können. Sehr gespannt auf die neue Scheibe war ich nicht, die letzten 2 Scheiben aus '09 und '10 waren leider nicht -mehr- so mein Fall.
Helvetios...  

katharzis.
melden katharzis. | 01.02.2012 | 18:23 Uhr

Also ich mochte Eluveitie auf "Spirit" sehr. Warum? Weil das Album noch "Seele" hatte ;)  

melden Helvetia (unregistriert) | 03.02.2012 | 14:59 Uhr

Ziemlich eigenartiges Verhalten der Szene, find ich. Als die Band noch neu und überraschend war, fanden's alle gut, auch wenn der Mix (sowohl live wie auf CD) damals eher schwächer (sprich: chaotischer) war und auch von der Komposition her Folk und...  

melden Daniel.Sonnenwald (unregistriert) | 17.08.2012 | 18:32 Uhr

Ein Album dass in meinen Augen den Pagan/Folk Sound perfekt mit härteren Spielarten des Metal verbindet,bis hin zu Metalcore. Eine schöne Symbiose.Mag kommerziel sein aber es hat einen Grove
Als geschichtsinteressierter Mensch finde ich auch...