Varar
Artikel veröffentlicht am 06.03.2009 | 4593 mal gelesen Die Wikinger aus dem Bergischen Land sind wieder los. Persönlich höre ich zum ersten Mal von den Jungs, ein Blick in die Promoinfo zeigt aber deutlich, was zu erwarten ist: Hochtrabende Ankündigungen im pseudo-mittelalterlich-marktschreierischen Stil, die Aussage “Für Fans von AMON AMARTH“ steht ganz weit oben. Durch Eigenständigkeit soll dieses Album trotzdem bestechen. Nun ja, sagen wir so: Ersteres wirkt ziemlich peinlich und die beiden Aussagen entsprechen nicht ganz der Wahrheit. Es ist wohl kaum nötig zu erwähnen, dass diese Scheibe vom Label gepusht wird wie der Teufel persönlich.AMON AMARTH sind bekannt für wuchtigen, brachialen Viking Death Metal, welcher trotzdem melodisch bleibt – OBSCURITY sind zwar ebenso brachial und melodisch, benützen aber für ihre Musik maximal die Hälfte der Akkorde der Vorbilder und bleiben stur im primitiven Haudrauf-Rhythmus ohne große Abwechlungen. Fast schon krampfhaft versucht man, sich an den Vorbildern aus Schweden zu orientieren, aber zu vorhersehbar, zu wenig ansprechend sind die Songstrukturen und Melodien. Tiefgang oder richtige Atmosphäre vermisst man schmerzlich, Fans von AMON AMARTH dürften spätestens nach drei Songs von “Varar“ zum Original zurückkehren.
Zumindest die Produktion geht weitgehend in Ordnung. Auch von rechtem Gedankengut distanziert man sich klar und glaubwürdig, da Bony von den JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELEN (neben Arkadius von SUIDAKRA und Manuel von PATH OF GOLCONDA) ein paar Gastspuren eingesungen respektive eingespielt hat.
Nachdem ich selbst von AMON AMARTH das Album “Versus The World“ bevorzuge, auf welchem etwa zehnmal so viele Ideen Platz finden wie auf “Varar“, ist mir diese Scheibe musikalisch schlicht zu wenig gehaltvoll und nebenher textlich viel zu peinlich. Nur absolut beinharte Fans könnten Gefallen daran finden, wer Langzeitwirkung sucht, ist hier fehl am Platz.
- Autor





Der Autor ist einer dieser Idioten, die sich das Booklet bzw. den Flyer zum Album durchlesen, und dann engstirnig die Review angehen. Naja, er hat halt keine Ahnung, man solls ihm nicht übel nehmen. Schlechte Reviewer gibt's mittlerweile eh...
Übersetz dochmal die Amon Amarth-Texte ins deutsche, du wirst feststellen, die sind nich so abwechslungsreich und originell wie du es hier vormachst. Ich habe es auf dieser Website schon so oft gesehen, das irgendwelche Mittelalterrock-Kacke...
Nabend! Auch wenn ich die Reaktionen meiner Vormänner nicht lobenswert (in ihrer Ausdrucksform) finde, muss ich ihnen Recht geben! Wenn ich mit der Musik nichts anfangen kann, dann schreib ich auch kein Review über diese, wenn es ein...
Hallo! ch kann das ganze hier auch nicht nachvollziehen,das stinkt nach gewollten Rufmord!Wie kann es denn sein, das die anderen Reviews der Wahrheit entsprechen und das ganze hier so verfälscht wird, z.B. Metlastorm 90/100, Metalmessage 8/10,...
Ich muss ebenfalls sagen, dass dieser Review lächerlich ist. Es ist mir auch sehr oft aufgefallen, wie schrecklich unprofessionell und amateurhaft einige Alben geradezu zerissen werden. Dabei heißt die Seite doch "Metal.de"...
Ich kommentiere das geschrieben Review mal lieber nicht weiter. Ich glaube sogar fast dass der Schreiber gar nichts dafür kann dass er diese CD auf den Tisch gelegt bekommen hat, vielleicht wollte man ja tatsächlich einen Berichterstatter...
...da Bony von den JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELEN (neben Arkadius von SUIDAKRA und Manuel von PATH OF GOLCONDa... Stimmt, und die genannten Personen stellen ihre Klangkünste natürlich auch in den Dienst jeder wie auch immer gearteten...
Obscurity sind wirklich gut, wenn nicht sogar eine der besten Bands aus deutschen Landen im Pagan/Viking - Bereich. Kritikpunkte finde ich nicht. Was dagegen nicht oft genug gesagt werden kann: Die Inkompetenz der diversen Rezensenten im Bereich...
Also ich hab hier das Booklet vor mir liegen und da steht nischt von AMON AMARTH ? Keine Ahnung wieso der Autor eine (rasant) aufsteigende Band wie OBSCURITY mit einer Legende wie AMON AMARTH vergleichen will, aber ich finde es etwas...