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Collapse Under The Empire

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Collapse Under The Empire - The Sirens Sound

Collapse Under The Empire

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CD-Review

Fragments Of A Prayer

Artikel veröffentlicht am 25.09.2012 | 1435 mal gelesen

Im Bereich des Post-Rocks ist es endlich an der Zeit, dass sich immer deutlicher die Spreu vom Weizen trennt. Während sich lediglich noch die großen Namen wie EXPLOSIONS IN THE SKY oder MOGWAI und ein paar weitere Verdächtige behaupten, stagnieren andere Bands, dümpeln einfallslos dahin oder wenden sich andersherum sogar durch sogenannte innovative Neuerungen völlig vom eigentlichen Thema ab. Dann gibt es aber durchaus auch noch jene, die sich weiterhin im Post-Rock wohlfühlen und das Genre fortlaufend ausdehnen und verfeinern, um ihre Musik und die Vision der Musik auszuleben.

Zu den deutschen Vertretern der besseren Sorte gehören definitiv COLLAPSE UNDER THE EMPIRE, die bereits mit ihren Alben "Systembreakdown" (2009), "Find A Place To Be Safe" (2010) und "Shoulders & Giants" (2011) sowie zwei EPs auf sich aufmerksam machten. Martin Grimm und Chris Burda aus Hambrug bilden das Herz der Band und sie ergänzen sich durch ihre musikalischen Visionen gegenseitig einfach einmalig. Toll, wenn man ein Duo hört, das so sehr nach einer kompletten Band klingt und alles wie aus einem Guss erscheint. Ihre Musik ist intensiv, tiefgründig und aufeinander aufbauend in sich stimmig.

"Fragments Of A Prayer" beinhaltet nahezu alles, was guter Post-Rock braucht. Ruhige und leicht verspielte Elemente wechseln sich mit vorsichtigen Eruptionen ab, die eher als eine Art aufsteigende Klangfülle zu bezeichnen sind, denn als pure Energie oder Wucht. COLLAPSE UNDER THE EMPIRE vermitteln zwar durchaus Energie, jedoch nicht in Verbindung mit Rau- oder Rohheit. Angereichert durch Keyboards, die atmosphärische Pads beisteuern und Verwebungen von Sounds einstreuen, manifestiert sich "Fragments Of A Prayer" zu einen wundervoll funktionierenden Ganzen. Selbst, wenn man vergebens auf einschlägige Highlights wartet und sich hier oder da etwas mehr Geschehen an sich wünscht, sollte man nicht den Fehler begehen und das Album in Teilen, sprich in einzelnen Liedern sehen. Ich denke, dass "Fragments Of A Prayer" als Ganzes funktioniert und entsprechend an einem Stück gehört werden sollte, denn dann ist das positive Empfinden der Musik am besten zu erreichen.

Für mich das bislang beste Album des Duos. Gute Arbeit. Weiter so!


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