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Reviews der Band
Kruger - For Death, Glory And The End Of The World

Kruger

"For Death, Glory And The End Of The World"
CD-Review, 1267 mal gelesen, 22.02.2010 Wertung 07/10
Kruger - Redemption Through Looseness

Kruger

"Redemption Through Looseness"
CD-Review, 2461 mal gelesen, 13.05.2007 Wertung 08/10

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CD-Review

333

Artikel veröffentlicht am 29.03.2013 | 1711 mal gelesen

Drei Jahre nach dem letzten Output "For Death, Glory And The End Of The World" meldet sich die Schweizer Post-Metal-/Sludge-Fraktion KRUGER mit der EP "333" zurück. Die Scheibe, die via Pelagic Records erscheint, bietet zwei Tracks mit knapp 12 Minuten Spielzeit und knüpft stilistisch weitestgehend an das Vorgängerwerk an. So lärmen sich die Eidgenossen nach wie vor durch eine ziemlich experimentelle Mischung aus eigenwilligen Melodien alá MASTODON und ruppigen Riffs im Stile ihrer Labelkollegen ABRAHAM. Dargeboten wird das Ganze dann noch im Rahmen einer recht hektischen, wüsten Grundstimmung, die entfernte Erinnerungen an BREACH weckt. Standesgemäß sind die Songs zudem mit einem sehr rauen, unmittelbaren Sound ausgestattet, der den dezent chaotischen Charakter der Kompositionen zusätzlich unterstützt.

Beide Songs wissen auf Anhieb zu gefallen, wobei ich den ersten Track, namentlich "The Wild Brunch", für den etwas stärkeren halte. Hier lassen die Schweizer ihren rüden Riffcharme mit clever platzierten, fast schon eingängigen Melodien verschmelzen, was als gelungener Kontrast zu den heftigeren, verschachtelten Parts wirkt. Beim folgenden "Herbivores" geht es dann wesentlich vertrackter zu Werke, phasenweise wandeln KRUGER hier fast schon in Mathcore-Gefilden. Etwas schade ist dabei lediglich, dass der Schlusspart des Tracks etwas improvisiert wirkt und den Hörer ein wenig im luftleeren Raum hängen lässt. Andererseits - wenn die Platte als Vorgeschmack auf das nächste Langeisen des Fünfers fungieren soll, hat man in dieser Hinsicht alles richtig gemacht - denn "333" macht definitiv Lust auf mehr. Sollte man auf dem nächsten Album das Niveau dieser EP halten können, dürfen sich Freunde experimenteller Krawall-Musik schon einmal die Hände reiben.


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