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CD-Review

Worldwide Skyline

Artikel veröffentlicht am 01.11.2011 | 1256 mal gelesen

Die Solopfade des Chad Ross (QUEST FOR FIRE) sind ein einsamer Weg zwischen gepflegtem Minimalismus und atmosphärischer Psychedelic. Alles auf diesem Album ist stark reduziert und zieht seinen besonderen Reiz aus der Singer/Songwriter-Attitüde des Kanadiers, der mit leisem Akustik-Picking und sanfter Stimme für entspannte Feelgood-Stimmung sorgt. Beinharte Metalheads könnten damit ihre Probleme haben, wer aber nach Musik für die ruhigeren Momente des Lebens sucht, könnte hieran seine Freude haben.

Nach technischen Kabinettstückchen sucht man bei NORDIC NOMADIC vergebens. Hier geht es ausschließlich um das Feeling und die Atmosphäre. Die klangliche Reduziertheit wird hierbei stets bewusst als Stilmittel eingesetzt, sorgt allerdings auch dafür, dass "Worldwide Skyline" extrem höhepunktsarm gerät. Die Songs plätschern allzu gemächlich vor sich hin, ohne jemals wirklich mitzureißen, und wo man die Hooklines mit der Lupe suchen muss, sind leider auch die Gänsehaut-Momente Mangelware. Auch der warme, ruhige Gesang schmeichelt den Ohren, entfaltet dabei aber keine Tiefenwirkung.

Im Grunde habe ich durchaus Respekt für das, was Chad Ross mit "Worldwide Skyline" schafft. In der heutigen Zeit eine solche Platte zu veröffentlichen, ist mutig und sprengt musikalische Grenzen. Würde man von SIMON AND GARFUNKEL die Poppigkeit abziehen und das verbleibende Singer/Songwriter-Gerüst mit den psychedelischen Gitarren-Melodien der ganz frühen PINK FLOYD kreuzen, würde man dem Sound von NORDIC NOMADIC verdammt nahe kommen. Das alle ändert aber nichts daran, dass das Songwriting viel zu unspannend und gleichförmig geraten ist, wodurch die Stücke allesamt ziemlich austauschbar und langweilig daherkommen.


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