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CD-Review

Automata

Artikel veröffentlicht am 11.08.2010 | 1510 mal gelesen

Neugierige Über-den-Tellerrand-Gucker dürfen sich RETURN TO EARTH im Langzeitgedächtnis abspeichern, um bei Bedarf auf Klangexperimente im potentiellen Dunstkreis von Bands wie A PERFECT CIRCLE, TOOL oder auch NINE INCH NAILS zurückgreifen zu können. Denn das aus New Jersey stammende Trio lässt sich nicht auf ein bestimmtes Genre limitieren. Im ersten Moment zerbrechlich wirkend, lassen Ron Scalzo (Vocals), Brett Aveni (Guitars) und Drummer Chris Pennie (Ex-THE DILLINGER ESCAPE PLAN, COHEED AND CAMBRIA) bereits im nächsten Augenblick unberechenbare Aggression für sich sprechen und entführen ihre Zuhörer auf ihren eigenen Planeten mit Absonderlichkeiten und jeder Menge Sensationen.

Dass ein solches Chaos, das sich nach einigen Durchläufen durchaus zu entwirren scheint, nicht jedem zugänglich ist, nehmen die Jungs in Kauf. In Kauf müssen RETURN TO EARTH allerdings auch nehmen, dass der erste Anflug von Überraschung sehr bald schon verfliegt, spätestens dann, wenn man "Automata" anmerkt, dass sich der Anspruch, intellektuell klingen zu wollen, schlichtweg im Nichts auflöst und einen fahlen Beigeschmack hat. Wirklich neu ist hier (leider) nichts. Denn solche Experimente gab es bereits. Spätestens nach einem Song wie "Snakeface" ist jedem klar, dass neben den bereits erwähnten Bands auch gern DEVIN TOWNSEND imitiert wird. Nichtsdestotrotz haben RETURN TO EARTH mit hitlastigen Songs wie der punkigen Abgehnummer "Night Of The Exploding Razors" mit ruhigem Mittelpart ("...Everybody's God...", den Post-Rock-Hymnen "The Dots Do Not Connect" und "The Replicas" oder dem eingängigen, niederwalzenden Rausschmeißer "The Altercation Of Man" auch ein paar Asse im Ärmel. Diese Songs lassen aufhorchen und haben wirklich Gehör verdient.

Zurück bleibt allerdings der Eindruck von aneindergereihten Klangideen anderer Größen, die hier das Gesamtbild leider nicht abrunden, sondern dem Hörer immer wieder Steine in den Weg legen, so dass der Genuß dieses Albums durchaus eine Geduldsprobe darstellt. Als Produkt für Zwischendurch ist "Automata" damit genausowenig geeignet, wie für einen Abend mit anspruchsvoller Unterhaltung, so dass weder Freunde progressiver noch alternativer Klänge von diesem Album wirklich begeistert sein werden und deshalb erst einmal in dieses Werk hineinhören sollten, bevor ein Kauf in Erwägung gezogen wird.


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