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CD-Review

Behind The Veil Of Oblivion

Artikel veröffentlicht am 29.07.2012 | 989 mal gelesen

Hinter diesem Projekt steht in erster Linie der bulgarische Musiker Angel Angelov, der zum einen bei COLOBAR als Komponist tätig ist, für das vorliegende Album aber auch für die Texte verantwortlich zeichnete und obendrein auch noch an den Aufnahmen der Gitarren und des Gesangs beteiligt war.

Von einem Solo-Werk kann aber dennoch keinesfalls die Rede sein, zumal sich Angel mit den Musikern Konstantin Jambazov (der zumindest in Bulgarien auf Grund seiner Arbeit bei den Prog Metallern CLEARLAND ein sehr bekannter Mann ist) am Bass, Emil Kosturcov am Schlagzeug sowie den beiden Tastenvirtuosen Kiril Kirilov und Radoslav Todorov Verstärkung geholt hat, um seine Ideen umzusetzen.

Was noch fehlte, um die sieben vielschichtigen, zumeist im Prog Rock anzusiedelnden Kompositionen entsprechend fertigzustellen, war jedoch ein geeigneter Sänger, wobei man sich diesbezüglich gen Britannien orientierte, um dort schließlich in Person von Carl Sentance fündig zu werden. Ein wahrlich perfekter Mann für die teils gar jazzig angelegten Nummern, denn Carl, der sein Karriere einst im heimischen Wales bei PERSIAN RISK begann und sich wohl nicht zuletzt durch sein Gastspiel bei KROKUS auch in unseren Breiten eine Namen machen konnte, versteht es blendend, mit seiner gefühlvollen Stimme die Atmosphäre so mancher Tracks weiter zu steigern.

Stilistisch wohl des Öfteren von Helden wie YES inspiriert, klingen die Tracks durch straffe Arrangements dennoch rock-kompatibel, zumal Angel es auch versteht, seiner Klampfe herrliche Soli zu entlocken und diesbezüglich die Herren Uli ROTH oder Michael SCHENKER als Einfluss erkennen lässt. Speziell dadurch gelingt COLOBAR mehrfach der Spagat vom Prog/Fusion-Sound hin zum Classic Rock, nicht zu vergessen, dass Carl auch schon Musical-Erfahrung machen konnte und es wahrlich perfekt versteht, sich mit seiner Stimme in Szene zu setzen.

Kurzum: Ein wahrlich gelungenes Album, das zudem unter Beweis stellt, dass die bulgarische Szene neben KROSSFIRE und DOMAIN OF DREAMS auch noch viele weitere Schätze zu bieten hat!


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