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Corsair - Ghosts of Proxima Centauri

Corsair

"Ghosts of Proxima Centauri"
CD-Review, 1359 mal gelesen, 21.03.2013

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CD-Review

Corsair

Artikel veröffentlicht am 14.01.2013 | 1425 mal gelesen

Aus Charlottesville, Virginia stammt diese Formation, die vorliegendes Debütalbum im letzten April in Eigenregie aufgenommen hat. Dieser Erstversuch das gute Stück in Umlauf zu bringen scheint durchaus erfolgreich gewesen zu sein und auch die Resonanz der Presse darauf war überaus positiv, wobei man durchwegs die Mixtur der vier Burschen gesondert hervorgehoben hat.

Diese entpuppt sich auch als überaus bemerkenswert, lassen uns CORSAIR doch auf der einen Seite wunderschöne, typisch britische Gitarrenharmonien sowohl in rockiger Variante (THIN LIZZY, WISHBONE ASH) wie auch aus dem Metal-Bereich (IRON MAIDEN) vernehmen, wissen diese jedoch immer wieder in ihr Prog-Rock-Metal-Korsett zu quetschen und zwar ohne aber dabei für "Verengungen" zu sorgen. Da die Prog-Basis generell eine locker-luftige ist, bleibt – nicht nur sprichwörtlich – ausreichend Luft und von daher passen sowohl die ab und an in Richtung Psychedelic Rock tendierende Gangart der Kompositionen, wie auch die vorhandene, elegante Early-RUSH-Schlagseite gut ins Gesamtbild. Auffällig ist zudem die ungemein rohe und deftige Produktion, zumindest meine Wenigkeit vermeint da in den getrageneren Passagen auch den Einfluss der britischen Ikone DEMON zu vernehmen, auch wenn CORSAIR an deren Intensität (noch!) nicht herankommen.

Dennoch sollten Fans der melodischen NWOBHM-Gangart ebenso ihre Freude an "Corsair" haben wie auch Prog-Liebhaber mit Hang zur Frühzeit des Genres.


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