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Devin Townsend Project

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Devin Townsend Project

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CD-Review, 5536 mal gelesen, 28.09.2012 Wertung 08/10
Devin Townsend Project - By A Thread – Live in London 2011

Devin Townsend Project

"By A Thread – Live in London 2011"
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Devin Townsend Project - Ghost

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"Ghost"
CD-Review, 3754 mal gelesen, 14.07.2011 Wertung 08/10
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Devin Townsend Project

"Deconstruction"
CD-Review, 4940 mal gelesen, 14.07.2011 Wertung 09/10

News der Band

13.11.2012

Der kanadische Virtuose DEVIN TOWNSEND hat nach seinem neusten Album "Epicloud" ein Video zum Song "Lucky Animals" veröffentlicht. Bei diesem...

20.08.2012

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29.07.2012

Das DEVIN TOWNSEND PROJECT rund um den charismatischen Kanadier wird am 21. September sein neues Album "Epicloud" veröffentlichen. Das Artwork...

23.02.2011

Bis die neuen Alben "Ghost" und "Deconstruction" von DEVIN TOWNSEND erscheinen, dauert es noch ein bisschen. Die Zeit kann man sich nun mit einer...

22.06.2010

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CD-Review

Ki

Artikel veröffentlicht am 26.06.2009 | 3522 mal gelesen

Die Haare sind ab (endgültig), das Thema SYL beendet (endgültig) und die Drogen aus dem Leben verbannt (endgültig). Devin Townsend hat den Kittel des 'mad scientist' abgelegt und ist nun endlich auf dem Weg zur inneren Ruhe, nach der er jahrelang gesucht hat. Man hört es.

"Ki" ist ein Neuanfang, gleich vier Alben sollen es werden, die Devin mit seinem neuen Projekt plant. Keine Townsend-Band, kein festes Ensemble, sondern für jedes Kapitel unterschiedliche Gäste. Den Einstand auf "Ki" geben zwei ganz alte Hasen im Musikgeschäft, die vorher noch nie im harten Sektor unterwegs waren: Schlagzeuger Duris Maxwell, der sogar mit Hendrix gejammt hat und Devins Vater sein könnte und Bassist Jean Savoie, dem nichts leichter fällt als ein Ritt durch sämtliche Sparten der Musik. Mit im Bunde ist Devins langjähriger Keyboarder und Seele im Hintergrund, Dave Young.

"Ki" ist weder SYL-light, noch DTB, ist nicht EKO und auch nicht OCEAN MACHINE, trotzdem lebt ein kleines Stück von allen in diesem Album. Die neue Ausrichtung ist unüberhörbar, scheinbar ruhiger, auch wenn dieser erste Eindruck schnell täuschen kann. Tatsächlich ist "Ki" nämlich unheimlich intensiv, dynamisch, unterschwellig heftig - kontrollierter Zorn. Sozusagen eine Art Antithese zu "City", bei der das Beben keine Häuser einreißt, bei der keine Grenzen durchbrochen aber neue Wege beschritten werden. Kein zügelloser Gewaltexzess, sondern spirituelle Energie, welche das Album wie ein warmer Sommerregen überzieht. "Ki" als mentaler Ruhepol, als Ort innerer Einkehr. Bisher hat Devin Townsend auf seinen Alben immer nur kurze Lichtblicke in diesen Bereich seiner Seele gegeben, nun scheint die Tür für jedermann offen zu stehen.

Mit diesem Ansatz, aber auch durch seine versierten Mitstreiter, gerät "Ki" zu einem Fest von Virtuosen, welches so vielseitig wie keines seiner Alben bisher geworden ist. Das brodelnde "Heaven Send", der Blues bei "Trainfire", epische Sphären in "Terminal", der Swing und Groove bei "Coast" und "Gato" mit diesem packenden Rhythmus und Chorrefrain – unterschiedlicher könnten die einzelnen Stücke gar nicht sein, und doch verschmelzen sie fast zu einer Einheit. Mit einer instrumentalen Vorgehensweise, die dem Jazz ähnelt, wird hier kein beliebiges Fragmenteschieben veranstaltet, sondern werden gekonnt Songs arrangiert, die durch ungezwungenes Spiel und Improvisation leben.

In einer gewissen Art und Weise ist "Ki" vielleicht das bisher intimste Portrait des Kanadiers, Balsam für den Komponisten, dessen heilende Wirkung auf den Zuhörer übergeht. Musik als Therapie. Nicht verschreibungspflichtig und zum sofortigen Gebrauch empfohlen!


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melden Wertung 09/10 Deleted User | 27.06.2009 | 01:00 Uhr

Volle Übereinstimmung. Setze aber ein Punkt drauf.  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 27.06.2009 | 01:00 Uhr

Endlich mal was anderes als der Antihype der Franzosen >:D  

melden Wertung 08/10 Deleted User | 28.06.2009 | 01:00 Uhr

Gute Rezension, wenngleich ich bei 'Coast' keinen Swing höre...Quatsch mit Soße.