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Effloresce - Shades Of Fate EP

Effloresce

"Shades Of Fate EP"
CD-Review, 3376 mal gelesen, 25.01.2010

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CD-Review

Coma Ghosts

Artikel veröffentlicht am 03.09.2012 | 1428 mal gelesen

Da mir diese Band bis dato völlig unbekannt gewesen ist, muss ich zugeben, insofern sehr überrascht vom vorliegenden ersten Album von EFFLORESCE zu sein, denn es hierbei mir einer wirklich noch sehr jungen, unerfahrenen Band zu tun zu haben, hatte ich nicht erwartet.

Doch das aus Nürnberg stammende Quintett liefert auf "Coma Ghosts" eine wohldosierte, vielschichtige Melange, die Prog Metal im Sinne von DREAM THEATER ebenso enthält, wie jene progressiven Sounds, die man aktuell von Truppen wie PORCUPINE TREE oder OPETH zu hören bekommt.

Darüber hinaus hat die von Frontdame Nicki angeführte Formation aber auch jede Menge an eher jazzigen Sequenzern im Talon, nicht zu vergessen so manche Vorstöße in extreme Metal-Bereiche. Klingt ungewöhnlich, ich weiß, ist es auch und wird durch die zwar ein wenig gewöhnungsbedürftige, aber ungemein originelle Stimme der Frontlady sogar noch ein wenig krasser.

Auch wenn nicht unbedingt von der Stimmlage direkt, aber dennoch lässt mich Nicki mitunter gar an die diesbezüglich wohl unerreichbare TORI AMOS denken, die mitunter ebenso wirkt als würde sie mit ihrer Stimme gegen die Instrumente ankämpfen. Bitte mich nicht falsch zu verstehen, Nicki hat sehr wohl Momente, in denen sie mich wahrlich um den Finger wickelt und ich mich einfach nur noch hingebe, um dem Vortrag andächtig zu lauschen, doch es gibt eben auch Momente in denen ich für mich einfach das Gefühl verspüre, dass Sängerin und Musiker nicht wirklich perfekt harmonieren und die Band schlicht zu viel auf einmal versuchen würden.

Ansonsten gibt es aber nicht viel zu meckern, denn EFFLORESCE erweisen sich als überaus ambitioniert, verstehen es durch den Einsatz einer Flöte für zusätzliche Eigenständigkeit zu sorgen und erweisen sich vor allem in den Longtracks (mein persönliches Highlight des Albums: der mehr als fünfzehnminütig Monumental-Rausschmiss "Shuteye Wanderer") als überaus gewieftes Arrangement-Team.

Ein überaus bemerkenswertes Debüt einer Band, von der wir hoffentlich noch einiges zu hören bekommen!


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