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Reviews der Band
Ephel Duath - Hemmed By Light, Shaped By Darkness

Ephel Duath

"Hemmed By Light, Shaped By Darkness"
CD-Review, 2645 mal gelesen, 19.11.2013 Wertung 09/10
Ephel Duath - On Death And Cosmos

Ephel Duath

"On Death And Cosmos"
CD-Review, 1509 mal gelesen, 21.06.2012
Ephel Duath - Pain Necessary To Know

Ephel Duath

"Pain Necessary To Know"
CD-Review, 4186 mal gelesen, 07.12.2005 Wertung 06/10

News der Band

11.11.2013

Vorurteilsfreie Hörer spitzt die Ohren: "Hemmed By Light, Shaped By Darkness" nennt sich die neue, siebte Platte der italienischen Avantgarde-...

11.10.2012

Die Avantgarde Formation EPHEL DUATH sind in den Vorbereitungen für Studioalbum Nummer 6. Das Album soll im Frühjahr 2013 über Agonia Records...

07.12.2011

Bassist Steve DiGiorgio (DEATH, TESTAMENT, SADUS), Sängerin Karyn Crisis (CRISIS) und Schlagzeuger Marco Minnemann (NECROPHAGIST, KREATOR)...

23.06.2007

Die italienischen Avantgardisten EPHEL DUATH haben auf ihrer Myspaceseite eine Hörprobe ihres am 16. Juli erscheinenden Remixalbums "Pain...

02.06.2006

EPHEL DUATH werden dem Geburtstagsalbum "Sigillum S" zum 20-jährigen Schaffen von Eraldo Bernocchi eine Kontribution beisteuern. Im Gegenzug...


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CD-Review

The Painter's Palette

Artikel veröffentlicht am 08.08.2003 | 3445 mal gelesen Es gibt unterschiedliche Methoden, der derzeit brüllenden Hitze ihren ganz eigenen, bunten Charme zu entlocken. Die biedere Mehrheit sucht den salonfähig gemäßigten Rausch im Biergarten, eine semi-flippige Minderheit selbigen durch Hyperventilieren beim Schlauchboot-Aufpusten am Baggersee – und mutmaßlich ein Bruchteil der Bevölkerung, nämlich der der ganz Mutigen, mit Ephel Duath. Wie CANDIRIA auf Crack kratzen sich die fünf entrückten Italiener durch die Hirnhaut ihrer Rezipienten und bescheren wohl jedem seinen ganz individuellen Höllentrip. Über 46 Minuten bekriegen sich fortwährend hochätzender Acid/Fusionjazz mit ungebremsten Hardcore/Noise-Eruptionen in einem wahnwitzigen Gemenge; das stete Ringen dieser ungleichen Gegner, die Haken über Haken schlagen, hat seine Ursachen: Die Musiker konstituieren sich aus den Sektionen Black Metal, Frickel-Jazz, Prog-Fusion und Hard-/Noisecore. Während anno 2003 von erstgenanntem allenfalls noch der gutwillige Hauch einer Erinnerung existiert, wurde der 47-jährigen Jazz-Percussion-Großmacht an den Drums der Rest der Band zum Fressen vorgeworfen. Aber die Meute weiß ihren Jäger aus der Reserve zu locken und hin und wieder gar zum Ermüden zu bringen: mal schreien sie ihm brutal einen einigermaßen geraden Takt in den Körper; oft spielen sie sein irrwitziges taktisches Versteckspiel jedoch mit, ohne sich je verstecken zu müssen. Alle sind stets auf gerade Melodiebögen bedacht – die es nämlich wie Sperrzonen bloß nicht zu beschreiten gilt! Um Himmels Willen! – Und das ist es letztendlich auch wieder mal, was diesen Ausbund an Kreativität mit einem unangenehmen „aber...“ versieht. Allemal so unzugänglich wie unnahbare Crossover-Avantgardisten wie MR. BUNGLE, FANTOMAS oder AGHORA und CYNIC, bleibt diese Scheibe ein Ausnahmephänomen für jene hartgesottenen Frickeltiere, die der Genialität der einzelnen Musiker und zwanghaft innovativem Songpatchwork u.U. größere Priorität einräumen als der Zuträglichkeit dieser Eigenschaften für den Musikfluss. – Ich für meinen Teil halte es dieser Tage dann doch lieber mit dem Schlauchboot-Aufpusten.
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