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CD-Review

7 Billions And A Nameless Somebody

Artikel veröffentlicht am 09.09.2012 | 1225 mal gelesen

Bereits mit ihrem Debüt "Prognative" konnten die Karlsruher FIRE ON DAWSON überzeugen und einen ersten Fußabdruck in der Musiklandschaft hinterlassen. Nach Touren durch Indien und einigen Shows in Deutschland in den letzten zwei Jahren veröffentlichen sie nun ihr zweites Album "7 Billion And A Nameless Somebody", das einerseits die meisten Stilelemente von "Prognative" beibehält, andererseits aber auch etwas anders klingt.

So habe ich persönlich den Eindruck, dass der Härtegrad ein klein wenig hochgeschraubt wurde und FIRE ON DAWSON teilweise sogar an der Metal-Grenze kratzen (in "God Of The Lost" gibt es zudem einige Growls von Sänger Ankur, dessen Vocals generell sehr facettenreich daherkommen; was dem Song sehr gut steht). Ansonsten ist es weiterhin eine Mischung aus Alternative Rock und etwas Progressive Rock neuerer Machart (teils finden sich auch interessante rhythmische Spielereien) sowie evtl. einer Prise Grunge, die zwar durchaus kraftvoll und nach vorne gehend ist, aber immer wieder mit ruhigeren, reflektierenden Passagen ausgestattet ist, die für eine leichte, angenehme Melancholie und eine nachdenkliche Atmosphäre sorgen.

Ein Stück wie das relativ lange "Synthetic Part I" ist aber beispielsweise auch ohne Härte gelungen; es überzeugt mit schöner Melodieführung und verträumten Akustikgitarren in Kombination mit Ankurs warmer Stimme. Im Gegensatz dazu ist z.B. "The Code" ein knackig-kurzer Track, der einen sofort packt. Die meisten Songs zünden zwar relativ schnell, dennoch offenbaren sich bei eingehender Beschäftigung die verschiedenen Schichten und Elemente. Der Sound klingt im Vergleich zum Debüt noch ein wenig differenzierter, aber dennoch nicht glattgebügelt, was gut zur Musik passt.

FIRE ON DAWSON präsentieren auf "7 Billion And A Nameless Somebody" ihren eigenen Stil, der zwar nichts revolutionär Neues darstellt, aber dennoch interessant, abwechslungsreich und frisch klingt. Freunden der oben genannten Genres oder von Bands wie z.B. A PERFECT CIRCLE sei ein Reinhören auf jeden Fall ans Herz gelegt.


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