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Reviews der Band
Kong - What It Seems Is What You Get

Kong

"What It Seems Is What You Get"
CD-Review, 1965 mal gelesen, 03.04.2009 Wertung 03/10

News der Band

30.11.1999

Die Electricity-Rocker KONG haben ihr neues Album "Freakcontrol" fertiggestellt. Als Produzent konnte Rhythmus-Experte Tom Holkenborg (JUNKIE XL)...


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CD-Review

Merchants Of Air

Artikel veröffentlicht am 22.07.2012 | 2457 mal gelesen

In vielen meiner Rezensionen hier lasse ich mich darüber aus, wie Bands und Projekte es schaffen (oder auch nicht schaffen), emotionale Musik im metallischen Dunstkreis zu kreieren. Häufig genug hat meine Wertung auch genau mit dieser Fragestellung zu tun - da ist es schon mal zweitrangig, ob eine Band ihre Instrumente beherrscht oder nicht.

Bei den Holländern von KONG ist das etwas anders. Emotion - und ich rechne es dem Vierer hoch an, dass das zu jeder Zeit deutlich wird - ist hier Nebensache. Wie? Genau, der (Unterhaltungs-)Wert von "Merchants Of Air" liegt ganz woanders.

Um das nachvollziehen zu können, brauchen wir natürlich zunächst eine brauchbare Beschreibung der elf Songs auf "Merchants Of Air": Man stelle sich eine Mischung aus (Achtung!) THE PRODIGY, INFECTED MUSHROOM, zahmeren ATARI TEENAGE RIOT und MASSIVE ATTACK vor, die durch den Metal-Fleischwolf gedreht wird. Heraus kommt ein weitgehend instrumentaler Metal-Goa-Drum'n'Bass-Trip Hop-Bastard, der mir (nochmal Achtung!) einfach Spaß macht!

Man darf also von den knapp 58 Minuten keine tiefgründige Schwermetall-Kunst erwarten - wenn man sich jedoch dieser (durchaus verständlichen) Erwartung entledigt hat, lässt sich auf dem siebten Album KONGs viel entdecken, seien das das feine Gespür für Gitarren-Arrangements, der unglaubliche Groove, saucoole technoide Synthesizer-Kaskaden oder die abschließende, sogar mit Gesang versehene Trip Hop-Nummer "Back Into The Trees". Dabei spielen bewundernswerterweise sowohl die Gitarren als auch die Elektronik-Elemente Hauptrollen und sind nicht - wie bei so vielen gescheiterten Versuchen, Metal und Elektronik zu verbinden - fernab jeglicher Balance unterwegs.

Zusammenfassend ist "Merchants Of Air" ein sehr unterhaltsames, durchweg tanzbares(!) und irgendwie ziemlich gut gelauntes Techno-Metal-Album, für das die Floskel "Entweder man liebt oder man hasst es" extra geprägt worden zu sein scheint. Mich jedenfalls hat's überzeugt. Wahnsinn, Baby!


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Maronesque
melden Wertung 09/10 Maronesque | 01.12.2012 | 21:33 Uhr

Derzeit erste Wahl, wenn es bei mir um Musik für längere Autofahrten geht.