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Splash

Artikel veröffentlicht am 21.02.2013 | 694 mal gelesen

Die Progressive-Rocker KRACKED EARTH sind ein internationales Projekt der beiden Musiker Andy Kinch und Tim Lynk. Während ersterer in England lebt und sowohl Gitarre als auch zahlreiche weitere Instrumente bedient, hat sich sein Landsmann, Partner und Sänger mittlerweile in Australien niedergelassen. Ein Großteil des Albums entstand folglich über das Internet, mittels dessen man Ideen und Songfragmente von Kontinent zu Kontinent schickte. Die Aufnahmen fanden dann sowohl in England als auch den USA und Australien statt. Auf dem Album sind zudem einige Gastmusiker vertreten, beispielsweise steuerte Doug Scarratt (SAXON) ein paar Gitarren-Parts bei.

Soweit, so gut. Das war es dann aber auch mit den spannenden Dingen. Denn die reichliche Stunde Spielzeit von "Splash" bietet eine recht fade Darbietung, die sich irgendwie als "80er-Jahre-Prog im Pop-Gewand" einordnen lässt. Die Stimme des Vokalisten Tim Lynk tönt über weite Strecken kraftlos und uninspiriert, und auch textlich präsentiert man sich mit Zeilen wie "I can’t live without you. Girl I can’t live without you… no, no" arg einfallslos. Ähnlich sieht es mit der Gitarrenarbeit aus. Ich persönlich finde es beispielsweise fast schon dreist, wie man einen Fünfminüter wie das monotone "Run" allen Ernstes als eigenen Song verkaufen kann - und es ist beileibe nicht der einzige Track, der mir plump zusammengeklaut scheint. Andererseits: vielleicht mangelt es den Herrschaften auch einfach am nötigen musikalischen Format (was ich für den wahrscheinlicheren Grund halte). Ansatzweise kann da letztlich nur die flotte Rocknummer "These Days" überzeugen, wo es etwas peppiger und dynamischer zu Werke geht. Der Rest ist teils schwulstigstes Gedudel und tristes Einerlei, das in dieser Form eigentlich kein Mensch braucht.


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