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CD-Review

Live From Cadogan Hall

Artikel veröffentlicht am 03.03.2011 | 2491 mal gelesen

Schon über dreißig Jahre sind die Briten von MARILLION im Geschäft und haben mit ihrem Debüt “Script For A Jester’s Tears” und “Misplaced Childhood” zumindest zwei Alben veröffentlicht, die in keiner Progressive-Rock-Sammlung fehlen sollten. Auf letztgenanntem befindet sich auch der größte Hit der Band (“Kayleigh”), der noch während der Zusammenarbeit mit dem damaligen Sänger Fish entstand. Seit 1989 steht mit Steve Hogarth nun ein ‘Neuer’ hinter dem Mikro und seitdem ist die Fangemeinde auch gespalten. Trotz diverser guter Veröffentlichungen, trauern viele Fans der alten Besetzung noch immer nach.

Daran wird vermutlich auch das aktuelle Doppel-Live-Album “Live From Cadogan Hall” nicht viel ändern. Aufgenommen während der “Less Is More”-Akustik Tour bietet dieser Doppeldecker auf CD eins das Namengebende Album in voller Länge und auf der zweiten Disc einige der besten Nummern aus der Hogarth-Ära, leider jedoch keinen Songs aus der Zeit vor dem Besetzungswechsel, was man im Prinzip als grob fahrlässig einstufen könnte. Dazu aber später mehr.

Über die musikalischen Fähigkeiten der Band muss man nicht großartig Worte verlieren. MARILLION gehören zu den prägendsten Bands des Neo-Prog Anfang der Achtziger. Die Adaptionen der “Less Is More”-Tracks in ein akustischen Gewand ist gelungen. Da MARILLRION schon immer Wert auf Atmosphäre gelegt haben, bleibt auch hier kein Wunsch unerfüllt. Songs wie “This Is The 21st Century” oder “Out Of This World” ziehen den Hörer unweigerlich in ihren Bann und entfalten auf “Live From Cadogan Hall” eine ganz andere Wirkung als auf dem ‘normalen’ Album. Eine schöne Idee, das Album komplett zu spielen. Steve Hogarth versteht es wunderbar den Songs seine Stimme aufzudrücken, ohne dabei wie ein Solokünstler zu wirken. Auch die Interaktion mit dem Auditorium ist stimmig und der Atmosphäre und dem Ereignis angemessen. So erleben die Zuschauer das Material von “Less Is More” in einem völlig neuen Soundgewand.

Was MARILLION ihren Fans aber schuldig sind, wissen sie auch. So beinhaltet CD zwei zehn Highlights aus der Hogarth-Ära, die ebenfalls etwas umarrangiert wurden und akustisch dargeboten werden. Titel wie “Estonia”, “Three Minute Boy” oder “This Train Is My Life” entfalten auch in den hier verwendeten Versionen ihre Wirkung, so dass man wohl von einem gelungenen Konzerterlebnis sprechen kann. Was mich, wie oben schon erwähnt, hingegen stört, ist die Tatsache, dass die erfolgreichsten Jahre der Band, sprich die Fish-Ära, außen vor gelassen wurden und man dem Publikum eben Nummern wie “Kayleigh” oder “Lavander” vorenthält. Zumindest dieser Song hätte hier auf das Album gehört – ich persönlich hätte mich noch über ein, zwei Nummern von “Script For A Jester’s Tear” gefreut. Insgesamt bleibt “Live From Cadogan Hall” ein gelungenes, aber sehr ruhiges Live-Dokument mit minimalen Schönheitsfehlern.


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