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CD-Review

Beyond The Nightfall

Artikel veröffentlicht am 03.10.2012 | 1072 mal gelesen

Im Grunde haben METAPHYSICS einen nahezu perfekten Bandnamen für sich in Anspruch genommen. Denn was wenn nicht üblicherweise als verkopft geltende Prog-Mucke sollte eine Band diesen Namens zum Besten geben? Dabei darf man es durchaus als Kompliment verstehen, dass die Musik der Italiener überhaupt nicht verkopft daherkommt, sondern mit jeder Menge Herz und einem guten Händchen für stringentes Songwriting geschaffen wurde.

Und noch einen zweiten "Etikettenschwindel" darf man der Truppe positiv anrechnen: Ihre italienische Herkunft hört man ihnen nicht wirklich an. Will meinen: Überbordenden Kitsch und klischeetriefenden Pathos sucht man auf "Beyond The Nightfall" vergebens. Die ein oder andere Frickel-Passage weckt Erinnerungen an die amerikanischen Über-Progger DREAM THEATER, ansonsten lassen aber auch die deutschen SIEGES EVEN oder deren Nachfolgeband SUBSIGNAL grüßen.

Zwischen mitreißenden Melodien und kompakten, aber nichtsdestotrotz vielschichtigen Arrangements können die zehn Stücke kompositorisch auf ganzer Linie überzeugen. Nur mittelmäßig ist dagegen die Produktion geraten, der ein ordentliches Mehr an Dynamik und Durchschlagskraft gut getan hätte. Der wirkliche Schwachpunkt von METAPHYSICS ist hingegen Sänger Davide Gabriele. Positiv ausgedrückt kann man dem Frontmann Wiedererkennungswert bescheinigen, wirklich anfreunden kann ich mich mit seinem stets leicht quäkenden Timbre und seiner arg variationsarmen Intonation jedoch nicht.


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