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Reviews der Band
Riverside - Memories In My Head

Riverside

"Memories In My Head"
CD-Review, 2172 mal gelesen, 16.09.2011 Wertung 08/10
Riverside - Anno Domini High Definition

Riverside

"Anno Domini High Definition"
CD-Review, 3332 mal gelesen, 26.06.2009 Wertung 08/10
Riverside - Out Of Myself

Riverside

"Out Of Myself"
CD-Review, 3144 mal gelesen, 22.11.2007 Wertung 08/10
Riverside - Rapid Eye Movement

Riverside

"Rapid Eye Movement"
CD-Review, 4810 mal gelesen, 28.09.2007 Wertung 09/10
Riverside - Second Life Syndrome

Riverside

"Second Life Syndrome"
CD-Review, 4365 mal gelesen, 14.11.2005 Wertung 08/10

Interviews der Band
Riverside
Riverside
1597 mal gelesen, 07.07.2009

News der Band

15.01.2013

Die polnischen Prog-Rocker RIVERSIDE, die am kommenden Freitag, den 18.01.2013, ihr neues Album "Shrine Of New Generation Slaves" veröffentlichen...

15.12.2009

Die Progressiverock-Band RIVERSIDE werden ihre erste DVD "Reality Dream" am 11. Januar 2010 via Metal Mind Productions veröffentlichen. Unter...

10.12.2008

Heute Abend überträgt Fabchannel zwei Progressive-Rock-Konzerte der Bands RIVERSIDE (Polen) und LAZULI (Frankreich). Der LAZULI-Stream...

18.08.2008

Mariusz Duda, Sänger der Progressive Rocker RIVERSIDE, wird am 13. Oktober 2008 unter dem Namen LUNATIC SOUL ein Soloalbum...


Live-Reviews der Band
26.10.2014
4963 mal gelesen, 26.10.2014

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CD-Review

Shrine Of New Generation Slaves

Artikel veröffentlicht am 18.01.2013 | 2178 mal gelesen

Die polnischen Progressive-Rocker RIVERSIDE veröffentlichen mit "Shrine Of New Generation Slaves" ihr mittlerweile sechstes Studio-Album. Stilistisch geht es auf der neuen Scheibe etwas gemächlicher zu Werke als noch auf dem Vorgängerwerk "Anno Domini High Definition". Der Metal-Anteil wurde deutlich zurückgeschraubt, man bewegt sich in guten 50 Minuten wieder hörbar in Richtung klassischen Progressive Rocks mit Psychedelic-Anleihen. Die acht Songs wirken so kompakter und leichter greifbar, wenngleich der experimentellen Komponente nach wie vor entsprechender Raum gewährt wird. Der Sound ist warm und transparent – und setzt die Kompositionen gut in Szene.

Der Opener "New Generation Slave" beginnt mit der effekt-verzerrten Stimme von Frontmann Mariusz Duda zu vereinzelten Gitarren-Akzenten, bevor der Track nach etwa zwei Minuten mit einem charakteristischen Hard-Rock-Riff und Orgel-Klängen Fahrt aufnimmt. Phasenweise klingt das Ganze merklich nach PORCUPINE TREE, vor allem Duda erinnert mit seiner markanten Stimme und Intonation an Prog-Guru Steven Wilson. Dabei besitzen RIVERSIDE aber auch das nötige Maß an Eigenständigkeit und haben sich über die Jahre hinweg mittlerweile ihren eigenen, individuellen Sound geschaffen. Dennoch, der Auftakt erscheint zunächst nicht sonderlich spektakulär.

Anders sieht es beim folgenden "The Depth Of Self-Delusion" aus: Der Track kommt wesentlich ruhiger daher, es dominieren über weite Strecken sanfte Akustik-Gitarren und schwelgerische Melodien - ein sehr stimmungsvoller, mitreißender Song. Entfernt klingen hier in einigen Momenten sogar die sanften KATATONIA durch. Im Anschluss wird es dann mit "Celebrity Touch" zunächst wieder rockiger, bevor "We Got Used To Us" Tempo und Intensität wieder stark zurücknimmt und den Fokus auf die fragile, verträumte Seite von RIVERSIDE legt.

Erfreulich, dass sich die Platte nach dem etwas durchwachsenen Anfang gegen Ende zunehmend steigern kann. So weiß das energetische "Feel Like Falling" mit einprägsamen Refrain und erdigen Gitarren zu gefallen. Und auch das OPETH-lastige "Deprived" (im Mittelteil mit sehr passendem Klarinetten-Gastspiel) und das anschließende, knapp dreizehminütige "Escalator Shrine" können das Niveau halten. Vor allem letztgenannter Track mit seinem orientalisch anmutenden Intro, der anfänglichen Lounge-Atmosphäre und seinem abgedrehten Mittelteil bietet eine Menge Details und Dynamik. Als Schlusspunkt gibt es dann noch das kurze Akustik-Stück "Coda".

RIVERSIDE ist erneut ein gutes Album gelungen, das zahlreiche Details und diverse hochklassige Momente bietet. Wobei die Polen auf "Shrine Of New Generation Slaves" vor allem in den eher ruhigen Phasen überzeugen. Zwei Kritikpunkte gibt es dann aber doch: Erstens, die härteren Gitarren-Riffs klingen mir einen Tick zu austauschbar und möchtegern-retro. Zweitens scheint Schlagzeuger Piotr Kozieradzki der Innovationskraft seiner Mitstreiter nicht gänzlich gewachsen zu sein - das Drumming ist meist äußerst linear und abwechslungsarm. Abgesehen davon bietet "SONGS" (die Abkürzung des Albumtitels ist dann doch so cool, dass man sie mal bringen muss) aber viel Spaßpotenzial für den geneigten und geduldigen Musikliebhaber.


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