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Reviews der Band
Steve Hackett - Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall

Steve Hackett

"Genesis Revisited: Live At The Royal Albert Hall"
CD-Review, 532 mal gelesen, 08.07.2014 Wertung 07/10
Steve Hackett - Beyond The Shrouded Horizon

Steve Hackett

"Beyond The Shrouded Horizon"
CD-Review, 2125 mal gelesen, 25.09.2011 Wertung 08/10
Steve Hackett - Live Rails

Steve Hackett

"Live Rails"
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Steve Hackett - Wild Orchids

Steve Hackett

"Wild Orchids"
CD-Review, 2581 mal gelesen, 01.10.2006 Wertung 07/10
Steve Hackett - Once above a time – Live in Europe

Steve Hackett

"Once above a time – Live in Europe"
DVD-Review, 2781 mal gelesen, 19.01.2005 Wertung 07/10

News der Band

07.04.2013

Die Veröffentlichung seines kommenden Albums "Genesis Revisited II: Selection" (VÖ: 13. Mai) ist für Steve HACKETT natürlich auch ein Grund auf...

29.08.2006

Exklusive Edits der auf dem neuen Hackett-Album "Wild Orchids" enthaltenen Stücke "The Fundamentals Of Brainwashing" und "Man In The Long...


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Genesis Revisited II

Artikel veröffentlicht am 13.10.2012 | 3052 mal gelesen

Eine Extra-Portion Namedropping gefällig? Roger King, Amanda Lehmann, Christine Townsend, Dave Kerzner, Dick Driver, Francis Dunnery, Gary O'Toole, John Hackett, John Wetton, Mikael Åkerfeldt, Nad Sylvan, Nik Kershaw, Phil Mulford, Roine Stolt, Steve Rothery, Nick Magnus, Neal Morse, Jeremy Stacey, Conrad Keely, Nick Beggs, Steven Wilson, Rob Townsend, Jakko Jakszyk, Simon Collins und Lee Pomeroy. Eine durchaus beeindruckende Liste an mehr oder weniger bekannten Namen, mit denen Steve Hackett (Ex-GENESIS) da zusammengearbeitet hat.

Doch Namen sind natürlich nur Schall und Rauch - bitte sehr, liebes Phrasenschwein, gern geschehen. Und wenn schon die Floskeln in diesem Review einen mächtigen Bart haben, so gilt dies auch für die Songs auf Steve Hacketts neuestem Werk, denn dieser hat sich - wie der Name bereits unschwer erkennen lässt - nach 1996 schon zum zweiten Mal ganz ollen Kamellen zugewandt und Kompositionen der völlig zurecht legendären GENESIS neues Leben eingehaucht. Diesmal ist es sogar ein ganzes Doppelalbum geworden, wobei vier der einundzwanzig neu interpretierten Stücke zwar eine deutliche Beziehung zu GENESIS haben (beispielsweise für diese geschrieben wurden), ihre Erstveröffentlichung jedoch an anderer Stelle erlebten.

Was soll man nun von einem Künstler halten, der ausschließlich von seiner grandiosen Vergangenheit zehrt? Nun, Steve Hackett tut das ja keineswegs (oder bestenfalls vorübergehend), das beweisen seine gutklassigen Solo-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Und nebenbei bemerkt ist es wohl auch sein gutes Recht. Doch sollte man erwarten, dass man eine derartige Neubearbeitung mit einem ganz eigenen Twist versieht. Und man muss dem Originalwerk unbedingt treu bleiben und darf dieses keinesfalls verändern. Ein Tanz auf der Rasierklinge also.

Steve Hackett gelingt dieses Kunststück vortrefflich. Ein wenig anachronistisch wirken die Stücke, obwohl sie in einem zeitgemäß-satten (und das soll in keinem Fall als jener allzu häufig gebrauchte Euphemismus für "überproduziert" verstanden werden) Soundgewand daherkommen. Vor allem vermitteln sie ein gelungenes GENESIS-Feeling und laden daher dazu ein, die alten Scheiben der Großmeister wieder auszubuddeln und neu zu entdecken. Und weil es jene in ihrer ursprünglichen Form gar nicht mehr gibt, kann man sich live im nächsten Jahr von ex-Gitarrist Hackett zurückkatapultieren lassen. Werbung geglückt, darf man da wohl sagen, gratuliere, alter Fuchs!

Für die Zielgruppe unserer Seite dürfte wohl die Beteiligung der Prog-Größen John Wetton, Steve Rothery, Mikael Åkerfeldt, Steven Wilson, Roine Stolt und Neal Morse besonders interessant sein. Mit den letzten beiden hat man dabei durchaus rechnen können, widmeten sie sich doch erst unlängst bei TRANSATLANTIC und deren jüngstem Album "The Whirlwind" dem großartigen "The Return Of The Giant Hogweed", für dessen live-Darbietung sie auf der zugehörigen Tour in London sogar Hackett persönlich auf die Bühne holten. Ob dies den Anstoß für "Genesis Revisited II" gab, wissen wir nicht, es ist aber auch vollkommen irrelevant. Wichtig ist nur, dass Hackett auf dieser Scheibe für knappe zweieinhalb Stunden zur wohl wichtigsten (oder zumindest erfolgreichsten) Phase seiner musikalischen Karriere zurückkehrt und es einfach Spaß macht, ihm dabei zuzuhören, sich in der nach all den Jahren noch immer großartigen Musik zu verlieren und einfach die Welt um sich herum zu vergessen.


Kommentare
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Maronesque
melden Wertung 07/10 Maronesque | 01.11.2012 | 23:47 Uhr

Als erstes war ich ein wenig enttäuscht, gerade von "Supper's Ready", aber so nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich dran. Ist halt schon ein Unterschied, ob Peter Gabriel oder sonst wer singt... Wenn man sich da durch gewurstet hat, dann...  

Sickman
melden Sickman | 02.11.2012 | 10:21 Uhr

Keine Wertung im Review? Warum? Ich kenne bislang nur den ersten Teil und den fand ich schon gut. Bin sehr gespannt ob Hackett nachlegen kann und vor allem noch besser klingt. Als alter GENESIS-Anhänger der 70er ist die Scheibe hier Pflicht...  

Maronesque
melden Maronesque | 02.11.2012 | 10:40 Uhr

Das ist wahr; die Musik ist echt gut gelungen, allerdings kann keiner der Sänger mit Peter Gabriel mithalten. Das ist dann auch das einzige Manko der Platte, leider nervt der zum Teil einfach nicht passende Gesang gerade beim schon erwähnten...