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Smooth Comfort False

Artikel veröffentlicht am 18.04.2012 | 1940 mal gelesen

Überaus auffällig, weil nicht gerade alltäglich, ist an dieser Formation aus Portugal zunächst einmal der Bandname selbst. Immerhin bleibt dieser aber auch sofort im Gedächtnis. Ungewöhnlich ist an dieser Truppe aber auch die Musik und damit fallen THEE ORAKLE nicht zum ersten Mal auf.Schon mit ihren ersten Veröffentlichungen, der 2007er-EP "Secrets", noch viel mehr aber mit dem vor drei Jahren aufgelegten Debüt-Longplayer "Metaphortime", konnte sich die siebenköpfige Band gehörigen Respekt und Zuspruch erspielen, schließlich gelang es den Iberen mit einer wahrlich imposanten Melange aufzuwarten, die von eleganten Prog Metal-Zitaten über herben Death / Doom-Anleihen bis hin zu Gothic-Anleihen reichte.Diese – an sich nicht wirklich leicht mitzuverfolgende, dafür bei intensivem Konsum umso mitreißendere – Gangart und Marschrichtung haben THEE ORAKLE nicht nur beibehalten, es ist ihnen darüber hinaus gar gelungen, ihre Vielschichtigkeit noch weiter auszubauen. Das Kunststück liegt bei solch' im wahrsten Sinne des Wortes progressiven Sounds bekanntermaßen darin, dennoch einigermaßen zugänglich zu klingen und kein "Stückwerk" abzuliefern – und genau in diesem Punkt haben THEE ORAKEL eine Sonderleistung vollbracht!

Noch nicht einmal das von mir üblicherweise nur sehr gering geschätzte Saxophon (in "Rescue Of Mind") konnte mich in die Flucht schlagen, zu stimmig konnte der Gastbeitrag in das Gefüge dieses Ohrenschmeichlers integriert werden. Und auch der Einsatz einer Trompete konnte "Psi-Drama" nicht verunstalten, sondern half viel mehr, die Nummer weiter zu beleben.

Selbiges gilt auch für die Gastbeiträge von ORPHAND LAND-Mann Yossi Sassi Sa’aron, der in "Evil Dreams" brilliert und THE FORESHADOWIING-Fronter Marco Benevento, der die ohnehin schon eiskalte Atmosphäre in "Winter Threat" zu intensivieren versteht. Doch mich bitte nicht falsch zu verstehen, es ist die Basisarbeit des Septetts selbst, der hier Lorbeeren gebühren!

Ein wirklich gelungenes Stück variantenreiches wie detailverliebtes Stück Edel-Metal, das uns da aus Portugal kredenzt wird. Muss man gehört haben!


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melden sonofmetal (unregistriert) | 20.04.2012 | 13:32 Uhr

Sehr schöne Scheibe, danke für die Rezension, Walter Scheurer und metal.de! Wieder mal was Feines entdeckt!