Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Threshold - Subsurface (Definitive Edition)

Threshold

"Subsurface (Definitive Edition)"
CD-Review, 954 mal gelesen, 10.11.2012 Wertung 08/10
Threshold - Critical Mass (Definitive Edition)

Threshold

"Critical Mass (Definitive Edition)"
CD-Review, 1000 mal gelesen, 10.11.2012 Wertung 09/10
Threshold - Hypothetical (Definitive Edition)

Threshold

"Hypothetical (Definitive Edition)"
CD-Review, 1437 mal gelesen, 10.11.2012 Wertung 10/10
Threshold - Clone (Definitive Edition)

Threshold

"Clone (Definitive Edition)"
CD-Review, 1187 mal gelesen, 07.10.2012 Wertung 09/10
Threshold - Extinct Instinct (Definitive Edition)

Threshold

"Extinct Instinct (Definitive Edition)"
CD-Review, 859 mal gelesen, 07.10.2012 Wertung 07/10

Interviews der Band
News der Band

26.01.2013

Der neue, offizielle Videoclip zu "Staring At The Sun" wird am kommenden Mittwoch, dem 30. Januar um 12 Uhr CET auf der Website des britischen...

15.12.2011

Die britischen Progressive-Metaller THRESHOLD haben verkündet, dass ihr neues Album, das 2012 via Nuclear Blast erscheinen wird, den Titel ...

04.08.2011

Andrew "Mac" McDermott, Ex-Sänger von THRESHOLD, verstarb gestern (3. August 2011) im Alter von 45 Jahren in seinem Heimatland England. Der Tod...

28.10.2010

THRESHOLD werden 2011 einige Dates in Europa spielen. Die bisher bekannten Daten für Deutschland und die Niederlande lauten wie folgt: 24....

02.02.2010

Die britischen Progressive Metaller THRESHOLD haben ihre Version des MUSE-Songs "Supermassive Black Hole" online gestellt. Zu hören gibt es...


Live-Reviews der Band
March Of Progress Tour - live in Ludwigsburg 2013
1023 mal gelesen, 19.05.2013
Threshold
2897 mal gelesen, 19.05.2013

Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
CD-Review

Wounded Land (Definitive Edition)

Artikel veröffentlicht am 07.09.2012 | 1009 mal gelesen

Mit "March Of Progress" haben THRESHOLD unlängst ein absolut brilliantes Meisterwerk abgeliefert - der optimale Zeitpunkt also, um sich noch einmal mit dem ebenfalls starken Back-Katalog der Brit-Progger auseinanderzusetzen. Das sieht auch ihr aktuelles Label Nuclear Blast so und veröffentlicht daher in den kommenden Monaten die ersten sieben THRESHOLD-Alben in einer "Definitive Edition"-Serie.

Na gut, in Wirklichkeit mag es den Donzdorfern sicherlich auch darum gegangen sein, selbst an den Verkäufen der alten Alben mitverdienen zu können. Nichtsdestotrotz hat man sich wirklich Mühe gegeben, eine wertige Re-Release-Serie herauszugeben, bei der jede Scheibe um eine Handvoll Bonustracks ergänzt wird. Wirklich neu sind diese zwar nicht, wer jedoch weder die Inside-Out-Re-Releases der alten Alben noch die Single-Sammlung "Paradox" besitzt, der darf aufgrund des Bonus-Materials und des teilweise überarbeiteten Klangbildes auch dann über eine Neuanschaffung nachdenken, wenn er die Erstpressung bereits in seiner Sammlung stehen hat.

Logischerweise macht das Debütalbum "Wounded Land" den Anfang der "Definitive Edition"-Serie. Als THRESHOLD die Scheibe 1993 veröffentlichten, verwendeten sie noch ein heute eher befremdlich wirkendes Bandlogo, verfügten hingegen nicht über das brilliante Songwriting-Gespür, das ihre jüngeren Scheiben auszeichnet. Dennoch hatte die Band um die beiden Haupt-Songschreiber Karl Groom und Richard West ihren ganz eigenen Stil bereits gefunden, der Progressivität nicht als extensive Aneinanderreihung von technisch anspruchsvollem Instrumentalgefrickel missverstanden wissen will.

Von Anfang an nahmen sich THRESHOLD sozialkritischer und politischer Themen an. So behandeln die Text Umweltzerstörung und Drogenmissbrauch, aber auch die zu jener Zeit aktuellen Konflikte in Bosnien und im Irak. Der Sound wurde bereits im Rahmen der Wiederveröffentlichung durch Inside Out im Jahr 2001 überarbeitet und kann sich trotz des erkennbaren Retro-Charmes durchaus hören lassen. Und natürlich ist es die großartige Stimme von Frontmann Damian Wilson, die über allem thront und der Scheibe ihren Stempel aufdrückt. Ihr warmer Klang macht selbst harmlose Belanglosigkeiten wie den ursprünglichen Abschluss-Track "Keep It With Mine", der als ungewohnt kurze Ballade stilistisch aus der Reihe tanzt, zu etwas ganz besonderem.

Die Highlights auf "Wounded Land" sind aber zweifellos die epischeren Songs, die trotz wenig radiokompatibler Spielzeiten niemals in die Länge gezogen wirken oder langweilig werden. Einen Zehnminüter wie den Mid-Tempo-Stampfer "Surface To Air" so kompakt klingen zu lassen, schaffen wohl nur THRESHOLD. Nachhaltig im Gedächtnis bleiben aber vor allem die nicht minder oppulente Breitwand-Hymne "Sanity's End" und die überragende Single-Auskopplung "Paradox", die auch heute noch völlig zurecht als Live-Granate für beste Stimmung sorgt und damit den ersten echten Hit für THRESHOLD darstellte.

Die drei Bonus-Tracks der "Definitive Edition" zählen zwar nicht zu den stärksten Songs des Albums, fügen sich aber stilistisch gut ein und bieten allen Fans der Briten einen echten Mehrwert. "Intervention" erschien ursprünglich bereits 1992 auf einem holländischen Sampler und stellt damit den ersten Song dar, den THRESHOLD überhaupt veröffentlichten. Während dieser Song bereits auf dem 2001er Inside-Out-Re-Release enthalten war, handelt es sich bei "Conceal The Face" und "Shifting Sands" um Songs, die zuvor im Rahmen der 2009 von der Band selbst herausgegebenen "Paradox"-Box erschienen. Wirklich neu sind die drei Zusatzstücke damit nicht, als Raritäten gehen sie aber allemal durch.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: