Accept - Stalingrad

Review

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Es besteht wohl kein Zweifel daran, dass der Solinger Stahlschmiede der neuerliche Versuch mit einem anderen Sänger als “Uns Udo” ein Album aufzunehmen, mit “Blood Of The Nations” mehr als nur perfekt gelungen ist. Nicht gerade wenige ihrer Fans sprechen generell von DEM Comeback-Album schlechthin und von daher war es auch kein besonderes Mirakel, dass jegliche weiteren Aktivitäten der Truppe von Beginn an einem Triumphzug glichen.

Ein nicht gerade einfaches Unterfangen also für die Herrschaften, sich fortan an jenem Hammer messen zu lassen. Zunächst muss jedoch erst einmal festgehalten werden, dass – allen Unkenrufen zum Trotz – die aktuelle Besetzung mit Mark Tornillo in der Tat eine beständige ist. Mehr noch, es scheint fast, als ob die Herren Baltes, Hoffmann, Schwarzmann und Frank durch ihren “Neuling”, sowie den wohl doch nicht in diesem Umfang abzusehenden Erfolg weiter motiviert wären. Von etwaigen “Schnellschüssen” des lieben Geldes wegen kann hier also definitiv keine Rede sein! Nein, da muss einfach viel mehr dahinterstecken, denn nur so ist es zu erklären, dass wir – nach einer nicht minder erfolgreichen Tournee – erneut einen Longplayer in Händen halten dürfen.

Dieser wurde ein klein wenig provokant “Stalingrad” genannt und offenbart vom musikalischen Aspekt aus logischerweise sämtliche Stärken der “neuen” ACCEPT, die selbstverständlich mit jenen der alten ident sind. Es gibt also nichts anderes als exakt das auf “Stalingrad”, was jeder ACCEPT-Fan erwartet, nämlich reinrassigen, puren Heavy Metal teutonischer Prägung. Grandiose Riffs treffen auf markante Melodien und diese bringen den Hörer schon beim “Probegalopp” auf Betriebstemperatur. Besonderes Augenmerk muss selbstverständlich auf Mark Tornillo gelegt werden, wobei sich der Ami auch auf seinem zweiten Album mit den Kollegen keine Blöße gibt und mit seinem Reibeisenorgan zu beeindrucken weiß.

Nichts wirklich Neues mittlerweile mehr, auf jeden Fall aber eine Bestätigung für die Band selbst den richtigen Mann auserkoren zu haben. Doch nicht nur die einzelnen Musiker, auch die Tracks selbst bestechen erneut durch ihre Klasse und verfügen obndrein durchwegs über zwingende Refrains, ebenso wie auch durch die für ACCEPT obligatorische perfekte Spieltechnik. Von daher bleibt also der wesentlichste Unterschied zum Vorgänger der konzeptionelle Hintergrund von “Stalingrad”.

Weshalb man sich gerade jene historische Stadt, sowie all die dramatischen Ereignisse die mit dieser Stadt anno 1943 verbunden sind, als Thema auserkoren hat, vermag ich momentan noch ebenso wenig zu kommentieren, wie die Tatsache, ob es den Schöpfern etwa entgangen ist, dass sich in den letzten Jahren nicht gerade wenige Formationen im Metal-Bereich an (mehr oder weniger losen) Konzept-Stories zum Thema Krieg herangewagt haben.

Eine Erklärung dafür folgt in Kürze hier bei uns – doch das alles ist ohnehin nicht ganz so entscheidend, was momentan zählt, ist einzig und allein die Tatsache, dass ACCEPT ein weiteres fabulöses Album abgeliefert haben! Chapeau!

22.07.2012

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