Amon Amarth - Versus The World

Review

Galerie mit 8 Bildern: Amon Amarth - With Full Force 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und langsam aber sicher sind alle CDs erschienen, auf die man sich während dieser 365 Tage gefreut hat. So dürfte das mittlerweile vierte Full Length-Album der Vorzeigewikinger AMON AMARTH namens “Versus The World” eines der letzten, wenn nicht sogar das letzte Highlight dieses alles in allem doch recht befriedigenden Veröffentlichungsjahres sein. Und eines kann man vorneweg schon sagen: Fronthüne Johan Hegg und seine Mitstreiter werden mit ihrem neuen Langeisen keinen ihrer Fans enttäuschen. Große Stilbrüche darf man nicht erwarten, aber “Versus The World” hebt sich trotzdem ein gutes Stück von seinem Vorgänger “The Crusher” ab. Regierte anno 2001 bei den fünf Schweden noch zügellose Gewalt, geht man dieser Tage, was das Tempo angeht, etwas gemäßigter und abwechslungsreicher zu Werke. Obligatorische, brutale Double Bass-Attacken, die in Kombination mit der einmal mehr hervorragenden, melodiös-brachialen Gitarrenarbeit wunderbare Nackenbrecher ergeben, wechseln sich hier vermehrt mit langsameren, schleppenderen, fast schon death-doomigen Stücken (z.B. “Where Silent Gods Stand Guard” oder das sogar für AMON AMARTH-Verhältnisse ungemein melodiös ausgefallene “Across The Rainbow Bridge”) ab, was diesem Rundling eine ungleich längere Haltbarkeit als seinem Vorgänger beschert. Auch produktionstechnisch gibt es Änderungen zu vermelden, da das bisher immer gewählte Abyss Studio seine Pforten so gut wie geschlossen hat. So entschied man sich für das Berno Studio in Malmö, dessen Sound wie eine Frischzellenkur für AMON AMARTH wirkt, da Abyss-Produktionen in letzter Zeit etwas zur Gewohnheit geworden sind. Auffällig ist auch, dass Johan Hegg sich gesanglich ein wenig verändert hat. Bewegte er sich früher desöfteren in höheren, gekreischten Regionen, dominiert auf “Versus The World” ganz klar tiefes Gegrunze, dessen Dunkelheit im (zwar gesprochenen, aber genau deswegen ultraböse klingenden) Intro zu “Thousand Years Of Oppression” seinen Höhepunkt findet. So bleibt abschliessend zu sagen, dass sich wirklich jeder Fan der Band dieses Album blindlings kaufen kann. Wer die Jungs bisher nicht mochte, wird ihnen aber wohl auch jetzt nicht freundlicher gesonnen sein. Trotzdem sollte man auf jeden Fall mal in Songs wie das schon von den Sommerfestivals bekannte “Death In Fire”, den ultimativen Nackenmuskelkiller “For The Stabwounds In Our Back”, den mächtigen Titeltrack oder das diese Platte würdig beschliessende “…And Soon The World Will Cease To Be” reingehört haben. Das ist erstklassiger, melodischer Death Metal!

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07.11.2002

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Amon Amarth auf Tour

28.10.16metal.de präsentiertAmon Amarth - "The Return Of The Vikings" - Tour 2016Amon Amarth, Testament und Grand MagusTurbinenhalle, Oberhausen
29.10.16metal.de präsentiertAmon Amarth - "The Return Of The Vikings" - Tour 2016Amon Amarth, Testament und Grand MagusAlsterdorfer Sporthalle, Hamburg
17.11.16metal.de präsentiertAmon Amarth - "The Return Of The Vikings" - Tour 2016Amon Amarth, Testament und Grand MagusStadthalle Offenbach, Offenbach am Main
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19 Kommentare zu Amon Amarth - Versus The World

  1. Anonymous sagt:

    Also, als "Grunzen" würd ich den GrowlGesang dieses Gottes nicht bezeichnen… man versteht jedes Wort und betont auch gekonnt. Spitzen Platte!!

    9/10
  2. nordmadr sagt:

    Hail an die Krieger von AMON AMARTH! Ein absolut geniales Album haben uns diese Nordmänner mit \"Versus the world\" hier vor den Kopf geschlagen. Hart und melodisch zugleich. Langeweile kommt zu keiner Zeit auf, da es, im Gegensatz zu \"The crusher\", viel abwechlungsreicher gestaltet wurde. Meiner Meinung nach knüpft es mehr an das erste Album \"Once sent..\" an, welches auch melodischer gestaltet wurde, als die letzten beiden Alben. Als Anspieltipp empfehle ich den Titel Nr. 5! Mir bleibt vor lauter Begeisterung nur eines zu sagen: _KAUFEN_!!!

    10/10
  3. Anonymous sagt:

    Absolut mein Ding ! Vor allem die Schlagzeugarbeit gefällt mir ausgezeichnet. Die Songs sind gemächlicher und epischer als auf den letzten Alben ausgefallen – für meine Begriffe eindeutig ein Pluspunkt. Überraschend fand ich "Siegreicher Marsch" wo Hegg in akzentfreiem Deutsch singt. Eine exzellente Leistung!

    9/10
  4. Animaniac sagt:

    Göttlich! Ich kannte Amon Amarth vorher nicht, aber nachdem ich in vier Stücke reingehört hatte konnte ich die Scheibe einfach nicht im Laden liegen lassen! Absolut genial!

    9/10
  5. Alarmist sagt:

    Das Album ist mit abstand das beste! Die zweite CD, die man mit Glück noch bekommen kann enthällt ebenfalls geniale Songs. Besonders Death in Fire und Siegreicher Marsch machen für mich dieses Album aus! Genialer können Amon nicht mehr werden! 🙂

    10/10
  6. raven sagt:

    GEIL!GEIL!GEIL!

    10/10
  7. steffen sagt:

    Irgendwie geht mir der Hype um AA auf den Senkel. Ok, die Musik ist nicht eben schlecht, aber ich finde sie – wie die der Vorgängerscheibe – strunzlangweilig. Oder muß ich mir die CD nochmal 10 mal anhören, damit ich das Geheimnis der Güte von AA erkenne? Irgendwo hörts auf….

    6/10
  8. nightwisher sagt:

    Eine Saugeile Cd besonders das Lied Vs. the World, auf jedenfall hörenswert!

    9/10
  9. drk sagt:

    Geniales Album! Ein Melodic Deah Metal Meisterwerk, der Neuzeit. Ich stelle es auf die gleiche, verdammt hohe Stufe wie Slaughter Of The Soul und The Jester Race. Ich liebe den allgegenwärtigen Double-Bass und den Song Across The Rainbow Bridge!!!! Kaufe, kaufen, kaufen!!!!

    10/10
  10. many sagt:

    @steffen: stimmt. Ich hab die platte zuerst nur durchschnittlich gefunden, nach einigen durchlaufen wars auf einmal geil, zumindest der großteil der songs.

    8/10
  11. Anonymous sagt:

    Oh ja, die Versus the World.. Die ist mit "Once Sent the Golden Hall" die einzige, wirklich gute Platte von Amon am Arsch :D… Die Platte, war eine meiner ersten im Todesbleisektor damals..*g*

    9/10
  12. soul!!!! sagt:

    absolut geiles album. tolle melodien und vocals….das muss jeder mertalhead mal gehört haben. einfach hammergeil!!!

    9/10
  13. Anonymous sagt:

    Keine Ahnung was alle Metalheads daran so toll finden, ich mag Amon Amarth wirklich sehr und finde alle Alben echt klasse, aber das angeblich Beste find ich am schlechtesten. Death In Fire ist natürlich ein unglaublich geiler Song und der zweite geht auch noch aber der Rest geht mir eigentlich nur auf den Sack weil das alles so ein Gedudel ist das, wegen der "genialen Produktion" *hüstel,hüstel*, irgendwann nur noch Matsche ist. Ich gehöre hier wahrscheinlich zu der kleinen Gruppe von Leuten die bei allgemein annerkannten Meisterwerken immer die bösen Kerle sind, weil sie was dran auszusetzen haben. Aber sorry, ich habe das album seit 2 Jahren und habs mir schon oft angehört bin aber nie dahinter gekommen wieso das so genial sein soll, alle anderen Scheiben von den Jungs sind WESENTLICH besser!

    4/10
  14. sodomatic616 sagt:

    ich kann mich meinem Vorredner und SatanClaus@batmanfan.com nur anschließen!
    Amon Amarth hören sich irgendwie immer gleich an wodurch schnell Langeweile entsteht!Und das sollte bei einer MeloDeath Metal Band eben nicht der Fall sein!Amon Amarth sind sicher keine schlechte Band dennoch vergebe ich bei ihren Alben nur 1 Punkt, in der Hoffnung, dass meine Kritik Wurzeln trägt und andere Leute auch mal nachdenken und checken, dass an diesem Hype nicht viel dran ist!Hört lieber ENSIFERUM wenn ihr auf harte Musik mit Wikingereinfluss steht!
    PS: Amon Am-arsch sind das Tokio Hotel des Metal

    1/10
  15. lebigmacke sagt:

    Tokio Hotel des Metal? Selten so einen unpassenden Vergleich gelesen. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso einige Leute nur aufgrund des kommerziellen Erfolgs einer Band auf einmal kein gutes Haar an neueren Veröffentlichungen lassen.
    Ich hab auch sämtliche AA-Alben im Regal stehen, und Versus the World ist meiner Ansicht nach das beste Album der Band, hammergeile Riffs, geniale Drums, Herrn Heggs dröhnendes Organ und obendrein alles wirklich gut abgemischt. Von Langeweile keine Spur, solange (!) man mit dieser Musikrichtung etwas anfangen kann. Ich wage mal zu unterstellen, wem Amon Amarth im Grunde gefällt, der wird dieses Album lieben, es sei denn Vorbehalte nicht musikalischer Art stehen dem im Weg, wie z.B. der Hype um die Band.

    10/10
  16. Anonymous sagt:

    Hmmm… wodurch entsteht denn so ein "Hype"? Vielleicht dadurch, dass es sich herumspricht, dass die Band gute Songs hat? Vielleicht dadurch, dass man zu seinen Kumpels geht und sagt "zieh dir die mal rein!". Die finden´s dann auch geil und gehen zum nächsten… usw. Was ich damit meine, ist, dass so ein Hype ja nicht von ungefähr kommt – und dass es dann auch Leute gibt, die so von der Band erfahren und denen die Sachen nicht gefallen, ist ja auch klar. Dass man aber eine Band nur wegen ihrem Erfolg ankacken muss, kommt mir so ein bischen arm vor… Zum Glück gehen nicht alle Leute auf jede Review von einer Band ein, die ihnen eh nicht gefällt, nur um da dann kindischen Blödsinn loszuwerden und eine objektive Gesamtbewertung mit 0 oder 1 Punkte-Bewertungen zu torpedieren.
    Das Album ist übrigens klasse, wenn man auf Death-Metal steht – und "Death in Fire" sollte ohnehin so ziemlich jedem Death-Metaller ein Begriff sein. 10 Punkte.

    10/10
  17. Anonymous sagt:

    "Hört lieber ENSIFERUM wenn ihr auf harte Musik mit Wikingereinfluss steht! PS: Amon Am-arsch sind das Tokio Hotel des Metal."

    So ein grenzdebiler Schwachsinn! Noch dazu Ensiferum, die ja nun enorm cheesy klingen und eher unter "Saufmusik" laufen…

    8/10
  18. Anonymous sagt:

    Eines der genialsten Alben, die ich persönlich kenne! Wahnsinnig gefühlvolle Songs dabei, damit meine ich vorallem ”Thousand Years of Oppression”, ”Across the Rainbow Bridge” und auch ”Where Silent Gods stand Guard”. Johans tiefes Gegrowle passt hier einfach perfekt dazu, hinzu kommen die verdammt geilen Drums von Fredrik Andersson, die das gesamte Album brutal nach vorne peitschen! Vikinger-Gepose hin oder her, leute wie mein Vorredner ”doktor von pain” können nur pseudometaler sein, wer dieses Album so verunglimpft, ist allgemein mit Death Metal schlecht bedient und steht vermutlich eher auf so nen dreck wie new metal oder metalcore.

    10/10
  19. Anonymous sagt:

    uups, kommt davon wenn man sich nur den letzten comment etwas unmotiviert durchliest… seh grad das der wiederrum auf nen anderen Kommentar bezogen war, also 5mal dickes Sorry an ”doctor von pain” und 100mal kopfschüttel @sodomatic616 ^^

    10/10