Days Of Grace - Logos

Review

Zugegeben, ich hatte bisher Halle/Saale nicht gerade als metalliefernde Stadt auf dem Zettel. Nun befindet sich aber gerade das neueste Album “Logos” von DAYS OF GRACE in meiner Anlage, und ich merke gleich beim ersten Song, dass Halle da was kann. Der erste Song “Coevolution” rammt mich gleich mit seiner rohen, aggressiven Art.

Seit 2007 hat man albumtechnisch nichts mehr von der Band gehört. Was allerdings echt schade ist, denn der aktuelle Release der Band punktet bei mir mit seinem Mix aus progressiven und Death-Metal-Elementen.

Wut, Aggression, Eskalation

Die Stärken der Vocals liegen dabei klar in den tiefer angesetzten Growls. Wütend dahingeschmettert gibt es dem Ganzen eine schöne Hardcore-Schlagseite, die zusammen mit den rhythmischen Breaks das Ganze etwas auflockern. Bei dem etwas ruhigeren Titel “We” erinnert Vocalist Peter etwas an Corey Taylor (SLIPKNOT). Der Song lässt einen wunderbar dahintreiben, um dann im Refrain schön zu eskalieren. Extrem positiv.

Hier und da wird das ganze Paket mit den typischen Synthesizer-Spielereien und einigen gepitchten Harmonicals aufgebrezelt. Aber auch da übertreiben die Jungs nicht, sondern halten sich eher an einen ursprünglichen, rohen Metalsound. Gemixt und gemastert wurde das Stück übrigens bei “Sawdust Recordings”, die unter anderem auch mit ANNISOKAY und TENSIDE arbeiten. Da sind vom Sound her auch einige Parallelen zu erkennen.

Aber ohne Frage, diese Band sollte man sich merken und vor allem, dass Halle Metal kann. Und das sogar richtig gut.

04.11.2016

Sabbel nich, datt geit !!!

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