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Endoras - The Dark Legacy

Review

Welchen gigantischen Einfluss auf unsere Szene das “Wacken Open Air” hat, lässt sich auch bei dieser Band aus dem eidgenössischen Kanton Aargau erkennen. So wurden ENDORAS im Jahr 1997 von Mischa Heinen und Marco Denicola aus der Taufe gehobe, nachdem sich die beiden Burschen auf dem Weg nach Wacken kennengelernt hatten und recht schnell feststellen konnten, dass sich nicht nur dieselben musikalischen Vorlieben haben, sondern beide auch die Idee in sich trugen, eine eigene Band zu gründen.

Klingt fast schon filmreif, auch wenn die bisherige “Laufbahn” der Truppe selbst noch nicht ganz so spektakulär erscheint. Zumindest aber hätte sich das Quintett bereits wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient, schließlich hat der Fünfer auf “The Dark Legacy” reichlich gefällige Metal-Tracks am Start. Zumeist kraftvoll im Ansatz kredenzt die Formation durchwegs eingängige Nummern, die auf der einen Seite von heftigen Riffs in JUDAS PRIEST / ACCEPT-Manier geprägt sind, aber auch IRON MAIDEN-Harmonien anzubieten haben und zudem von lockeren Keyboard-Sounds unterstützt werden.

Der wesentlichste Bestandteil des Soundbildes jedoch stellt aber die erhabene Epik dar, durch die mich ENDORAS mitunter an frühere MANOWAR, BATTLEROAR und HOLY MARTYR denken lassen. Abgerundet durch Zutaten aus dem symphonischen und düsteren Bereich kommt die Chose in Summe nicht nur überaus atmosphärisch und episch, sondern sehr wohl auch stimmig daher, auch wenn Meinereiner die Keyboards ab und dann doch ein wenig zu dominant empfindet und auch die balladesken Momente noch nicht wirklich für Atmosphäre sorgen.

Dennoch liefern ENDORAS ein durchaus hörenswertes Album, das für alle Freunde von epischem Metal empfehlenswert ist.

19.03.2012

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