Eoront - Another Realm

Review

KURZ NOTIERT

Die russischen Atmospheric Black Metaller EORONT veröffentlichten just ihr zweites Album “Another Realm” via Code666 Records. Darauf bewegen sie sich einigermaßen holprig zwischen melodischem Black Metal mit viel Ambient- bzw. Dungeon-Synth-Einfluss, sowie sinfonisch angehauchtem Zeug à la EMPEROR-Zweitwerk hin und her. “Holprig”, weil EORONT es nicht schaffen, diese zwei Seiten ihres Sounds sinnig miteinander zu vereinen, zuerst stehen auf “Another Realm” vier Tracks ersterer Ausrichtung, es folgen die beiden Symphonic-lastigen Stücke “The Sea” und “Dreamcatcher”, bevor das abschließende “The Order Of Light” wieder den eher atmosphärisch-melodischen Weg geht. Das mag sich auf dem Papier noch abwechslungsreich lesen, wirkt real aber wie lieblos aneinandergestückelt. Dabei können EORONT durchaus an einigen Stellen überzeugen, vor allem die Ambient-Parts im Eröffnungsduo “The Rain” und “Two Worlds” haben was für sich. Insgesamt langts trotzdem nicht, um dem Mittelmaß zu entfliehen.

22.06.2017

Textchef.

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1 Kommentar zu Eoront - Another Realm

  1. Winterpercht sagt:

    Naja, eines der Probleme der Russen ist der etwas merkwürdig trocken/dünne Sound. Musikalisch ist das ganze tatsächlich recht nett, sofern man auf Keyboard-Instrumentierung steht. Zwischen ganz coolen Einfällen wie so manch spannendem Gitarren-Effekt steckt man halt so tief in der 90ern, dass es aber auch nicht gelingt wirklich nostalgisch zu klingen. Also ist eher Altbackenes angesagt, der Zehnminüter “The Order Of Light” mal als Beispiel angebracht. Wobei selbst da ganz nette Ideen verpackt werden, aber das seltsam klackernde Schlagzeug macht es dann doch erst mal etwas schwer, sich damit positiv auseinanderzusetzen.
    Im Endeffekt kann man mit der Wertung konform gehen, ich würde dennoch zu einem Punkt mehr tendieren insgesamt. Sollte da mal einer dahinter stehen, der die Produktion etwas aufpoliert (und damit meine ich nicht, dass da geschönt, verwässert oder sontwas wird), dann geht da viel mehr am Ende.

    7/10