Fatum Aeternum - This Dream Is Dead

Review

Mit Bands wie ORPHANED LAND und vor allem den aufstrebenden SONNE ADAM sind ja in den letzten Jahren einige interessante Rock- und Metalacts aus Israel gekommen – und FATUM AETERNUM schicken sich an, auch noch ein Wörtchen mitzureden. Ob dieser Versuch erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, servieren die vier Mannen plus eine Dame doch schon öfter dagewesenen Gothic Metal im Stile von Bands wie MONO INC. – allerdings ohne die Ohrwurmrefrains, ohne die Tanzbarkeit und was die Hamburger sonst so auszeichnet.

Stattdessen spielt man relativ einfache Riffs, etwas bessere Soli, mischt ganz, ganz tiefen Männergesang mit einer hohen, theatralischen weiblichen Stimme und kaut sich einen Ast darauf ab, durch die Violine und die Herkunft aus Israel ach so individuell zu sein. Das Ganze ist dann in einen relativ dünnen Sound (mit einem wirklich unnatürlich klingenden Schlagzeug) gewickelt und macht hin und wieder mal Spaß (“Apocalypse Now” kann als einziger Song ganz gut überzeugen – auch wenn das Video dazu schon ein bisschen peinlich ist), mal ist das eher schrecklich anzuhören (“Hate”).

“This Dream Is Dead” ist ein Album, das man nicht wirklich braucht, auch wenn es ein paar Momente hat, ein Album, dessen Musiker zwar durchaus etwas auf dem Kasten haben, das aber Atmosphäre, Tanzbarkeit, Eingängigkeit missen lässt – eben das, was an so einem Album mitreißen könnte. Gähn.

27.09.2012

Textchef. Auch bekannt als Herr Møller.

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