Freedom Call - Eternity

Review

Galerie mit 18 Bildern: Freedom Call - Incorruptible Tour 2018

Technische Klasse, eine warme Produktion und dynamische, melodische, unglaublich viel Leichtigkeit ausatmende Songs bieten uns diesmal die Jungs von FREEDOM CALL mit ihrem neusten Album, das durch die musikalische Erfahrung aus drei Studioalben und etlichen erfolgreichen Tourneen an Perfektion im Vergleich zu den schon sehr ansprechenden Vorgängern gewonnen hat und somit von Weiterentwicklung der Band zeugt. Ausgefeilte Arrangements, klassisch-barocke Anleihen, höchstmelodische und dur-betonte Songs, deren musikalischer Background mit fanfarenartigen Keyboards und treibender Doublebass geschmückt wird, wissen fein und amtlich zu überzeugen und ziehen vor allem den Zuhörer in ihren Bann, um ihn auch noch mit harmonischen, cleanen und vor allem sehr ausdrucksfähigen Leadvocals, die von wuchtigen, gut miteinander komponierten Choruspassagen begleitet werden, zu begeistern. Rhythmische Melodien, Dynamik und ein gewisser Härtengrad, der aber sehr eingängig wirkt, dominieren auf “Eternity”. FREEDOM CALL bereiten uns auch eine nette Überraschung und intonieren zwei klassische Metal Balladen (“Bleeding Heart” & “Turn Back Time”), die rein auf Akustikgitarren aufgebaut sind und mit ihrem Bombastoutfit dieser Veröffentlichung Kreativität verpassen. “Bleading Heart” ist ein besonders gelungener Track. Grandios, latent progressiv, ruhig, verträumt und so leicht, dass er uns schon als fast “fliegend” erscheint…Purer Hörgenuss…Das ganze Album ist zweifellos auf gleichem Niveau gehalten und bietet natürlich mehrere Highlights. Erwähnenswert ist das im Midtempobereich angesiedelte “Land Of Light”, das mit detailfreudigem Sound aufwartet und, mit speedigen Momenten angereichert, gut rüberkommt. Auch der schmackhafte, in ein beinahe perfektes Soundgewand gehüllte und das Bandpotential ausspielende Opener macht einen sehr guten Eindruck. Und so gut wie “Eternity” anfängt, wird es auch mit dem sich konstant steigernden Rausschmeißer “Turn Back Time” abgeschlossen. Facettenreich, entspannend, variabel…einfach sehr gelungen…FREEDOM CALL schlagen wieder zu!

14.08.2002

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Freedom Call auf Tour

14.04.18metal.de präsentiertDelta Metal Meeting 2018 (Festival)Freedom Call, Brainstorm und Mystic ProphecyMS Connexion, Mannheim

6 Kommentare zu Freedom Call - Eternity

  1. Birger sagt:

    da kann ich nur zustimmen, well done!

    8/10
  2. Anonymous sagt:

    du solltest mal versuchen das thc etwas abzusetzen, du siehst alles so schoen bunt…. Absolut graessliches Album. Null Einfallsreichtum, belangloses "trallali-trallala" und ein guter Sound – das sind Freedom Call. *gaehn*

    2/10
  3. Anonymous sagt:

    *schüttel* du hast die kerle noch nicht live erlebt. ich erinner mich da an einen nackten oberkörper, gepaart mit einigen \’münchen ihr seid geil! mit euch kann man so geil party machen! yeah!\’ rufen und pop-artigen klängen, bei denen man sich sehr verarscht vorkam, da man ja eigentlich vorhatte auf ein metal konzert zu gehen. achja, massig werbung für die cd hammse auch gemacht.. *kotz* (blind guardian, 05.05.2002 münchen)

    2/10
  4. Anonymous sagt:

    Nun, ich war auf der Guardian Vorstellung in Bremen, wo ebenfalls Freedom Call als Vorgruppe gespielt haben. Dort fand ich ihren Auftritt eigentlich recht gelungen, das sie Werbung für die CD gemacht haben, mögen einige vielleicht als störend empfinden, aber das in die Wertung der CD miteinzubeziehen ist ja wohl eindeutig falsch. Vielleicht sollte man die CD auch erst mal hören, bevor man sie bewertet. Ich jedenfalls finde sie sehr gut, auch wenn mir "Stairway To Fairyland" noch ein bisschen fantasievoller und abwechslungreicher erscheint. Besonders das erste Lied von "Eternity" sticht auf diesem Album heraus. Insgesamt wird auch der Einfluß von Gamma Ray-Drummer Dan deutlicher als in den vorherigen Alben.

    8/10
  5. Anonymous sagt:

    GEIL! Ich kann dem Review nur zustimmen! Ein super album nur wirklich etwas zuviel Fanfaren, aber sonst Top. Alles dabei, ein Instrumental, langsamere und schnellere Stücke und auch Turn back time, das ich eigentlich schon als Ballade bezeichnen würde. Auch die Texte wirken durchdacht und sinnvoll , vor allem von "Age of Power".

    9/10
  6. metalweirdo sagt:

    Der Grundtenor obigen Reviews geht voll in Ordnung, aber warum als Wertung nur eine 8? Freedom Call sind in die Fußstapfen der früheren Gamma Ray, Helloween, Angra und Blind Guardian getreten und füllen diese perfekt aus. Wem das neue Blind Guardian-Album zu progressiv und verschachtelt, also nicht eingängig genug ausgefallen ist und wer den alten Scheiben der blinden Gardinen hinterhertrauert, muß hier unbedingt ein Ohr riskieren – schlicht und einfach Speed-Pop-Metal, Gute-Laune-Musik zum Mitsingen- und schunkeln *ggg*. Warum hier allerdings manche Leute solche Kommentare über Art von Musik ablassen, die ihnen von vornherein stiltechnisch nicht zusagt, verwundert mich doch sehr. Ich würde mir auch nicht anmaßen, z. B. ein Eisregen oder ein Korn-Album zu bewerten, weils schlicht und einfach nicht meine Art von Musik ist… So long metalweirdo

    10/10