Gorilla Monsoon - Firegod – Feeding The Beast

Review

Verdammt lange ruhig war es um GORILLA MONSOON, welchen nun nach sieben Jahren Wartezeit nach “Extermination Hammer” endlich mit “Firegod – Feeding The Beast” das dritte Album vorlegen. Glücklicherweise hat sich an der stilistischen Ausrichtung nichts geändert, noch immer klingen die Dresdener eher nach Wüste als “blühende Landschaften”. So soll es sein, denn mit ihrer feurig kraftvollen, schmissigen Mischung aus knackigem Stoner Rock, monströsem Sludge, Southern und Doom Metal, angereichert mit einer Extraportion Coolness, begeisterten GORILLA MONSOON von Anfang an.

Nun also “Firegod – Feeding The Beast”. Der tighte Opener ist schon einmal nach Maß! “Goatlord” ist ein herrlich fetter, teils lavaschwer stampfender, derber und aggressiver Brocken, mit herrlich einprägsamen Riffing, toll! Das folgende Stoner Rockige “March Of The Hellrock Inc.” ist leider nicht ganz so durchschlagskräftig, dafür ist die Hookline super eingängig. Weitere Highlights dieses GORILLA MONSOON Albums sind das fast achtminütige, vielschichtige, doomig rockige “Law Of The Riff” (geiler Titel!) mit seinen klaren Gitarren und dem betont melodischem Gesang sowie den Growls im Refrain, das bluesig groovig klagende “Call Of Gaia” sowie die dreckige, staubtrockene und dennoch witzige Wild-West-Nummer “Shotgun Justice” mit dem tollen Mundharmonikaeinsatz. Zweifelsohne haben GORILLA MONSOON in ihren urgewaltigen Grooves einige richtig schöne, schwere, dreckige und eingängige Riffmonster am Start, die durch die kontrastreiche Dynamik sowie das Pendeln zwischen ruppig verzerrt und melodisch für Abwechslung sorgen. Auch die rotzige, mächtige Stimme, die in den melodischen Parts manchmal etwas an Sully Erna von GODSMACK erinnert, ist wunderbar variantenreich, von klar harmonisch über rau bis Guturalgesang. Und über allem schwebt eine herrlich schwere, gedrückte Stimmung.

GORILLA MONSOON haben mit “Firegod – Feeding The Beast” ein hartes, raues, Testosteron-geschwängertes und kompromissloses Album erschaffen, das seinen ebenso starken Vorgängern in nichts nach steht, diese allerdings auch nicht wirklich toppt.

04.03.2015

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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