Hate - Solarflesh (A Gospel Of Radiant Divinity)

Review

Galerie mit 10 Bildern: Hate - Hatefest 2015

Dämonisch, düster und mit einem leicht orientalischen Touch meldet sich das polnische Abrisskommando von HATE anno 2013 auf der Bildfläche zurück. Und wie bei jedem Album der Polen, so müssen sich die Musiker auch dieses mal wieder die Vergleiche mit BEHEMOTH gefallen lassen. Denn auch wenn sich HATE mit Album zu Album unweigerlich steigern, so ist ihnen leider noch immer nicht die Flucht aus dem übergroßen Schatten der Landsleute BEHEMOTH gelungen.

Aber dies soll auch der einzige Vergleich mit der polnischen Vorzeige-Band in dieser Review sein, denn für sich genommen liefern HATE auch mit “Solarflesh (A Gospel Of Radiant Divinity)“ wieder ein massives Schlachtwerk ab, das spielerisch einwandfrei, abwechslungsreich und energiegeladen aus den Boxen knallt. War mir persönlich der Vorgänger “Erebos“ doch ein wenig zu unspektakulär, so weiß “Solarflesh“ von Beginn an zu überzeugen, auch wenn es bis zum endgültigen Erfassen aller Stücke doch ein wenig Zeit braucht. “Watchful Eye of Doom“ dient als überlanges Intro noch für einen verhaltenen Einstieg, bevor in der nächsten dreiviertel Stunde kein Stein auf dem anderen bleibt. HATE wissen inzwischen mit ihren Trademarks umzugehen und so liefern sie mit “Eternal Might“ oder “Alchemy Of Blood“ fiese Hassbrocken, welche besonders live für eine Menge Bewegung vor der Bühne sorgen dürften. Allerdings hat sich auch der ein oder andere kleine Durchhänger eingeschlichen, welcher aber zum Glück nicht sonderlich ins Gewicht fällt, denn mit dem Titelstück und “Festival Of Slaves“ gibt es auf “Solarflesh“ sogar zwei kleine Hits zu verzeichnen. Und auch das abschließende “Mesmerized“ zeigt HATE von einer angenehm epischen Seite, die man so von den Musikern bisher noch nicht gekannt hat.

Um es kurz zu sagen: HATE haben sich in den vergangenen drei Jahren seit “Erebos“ nochmals etwas weiterentwickelt und wissen inzwischen ganz genau, wie sie auch aus dem Schatten heraus zu überzeugen wissen. Auch wenn nicht ausnahmslos jeder Song auf “Solarflesh“ ein Hit ist, so gibt es hier genug hochwertiges Material, um den Jungs das längst fällige Aufsehen zu schenken. Jeder, der mit Bands wie VADER, BEHEMOTH oder auch SEPTICFLESH etwas anfangen kann, sollte auch das neue Werk von HATE anspielen.

25.02.2013

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