Hell Is Other People - Embrace

Review

KURZ NOTIERT

Review von Susanne Fuhs

“Die Hölle, das sind die anderen”, wusste schon Ober-Existentialist Jean-Paul Sartre. Die Kanadier mit dem gleichlautenden Namen HELL IS OTHER PEOPLE knüpfen mit ihrem Album “Embrace” an eben jenes Konzept an.

Leider – und da kommen wir schon zur Krux an der Sache, weil recht viel mehr kann man über “Embrace“ nicht sagen – strotzt das knapp 38 Minuten lange Werk in seinen vier Songs so vor Uninspiriertheit, Klischees (und hier meine ich nicht Corpse Paint, Bullet Belts oder Springerstiefel) und wenig durchdachten Strukturen, dass man geneigt ist, sofort abzudrehen. Alles klingt nach “schon mal irgendwo genau so gehört”, die – mit Verlaub – schlechte Produktion macht’s nicht besser.

Die paar Punkte gibt’s dafür, dass ich mich mal wieder mit Sartre auseinandersetzen durfte. Danke hierfür.

18.09.2017

What has to happen in a person's life to become a critic anyway?

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3 Kommentare zu Hell Is Other People - Embrace

  1. mf_Greg sagt:

    Eine derart schlechte Bewertung macht einen natürlich sehr neugierig und Schlagwörter wie “Klischees”, “wenig durchdachten Strukturen” und “schlechte Produktion” zwingen einem nehazu auf, in den verlinkten Song reinzuhören. Und siehe da, eigentlich ein wirklich schönes Stück Black Metal mit geilem, kraftvollen Gesang, etwas Atmosphäre, ein wenig Melodie und einer schönen Prise Melancholie. Klingt Stellenweise nach DWEF oder auch nach Negator (falls jemand Vergleiche will). Und wer diesem Sound das Prädikat “mit Verlaub – schlechte Produktion” attestiert, der hat einfach wenig Gefühl für Black Metal (gib sicher Potential nach oben, vor allem bzgl. Bass, aber viel mehr Potential gibt es nach unten). Ja, Geschmack ist unterschiedlich, aber in dem Fall ist die Wertung einfach unfair und auch in der Tat sogar _objektiv_ falsch (Stichwort Sound). Das klingt jetzt so nach “beleidigter Black Metal Spacke”, aber wenn ich mir von Tobias Kreuzer die sonsigen Reviews anschaue, dann passt einfach die Stilrichtung nicht und eine faire Bewertung (für Band und Leser) wäre fast schon ungewöhnlich. Dann lieber Kollegen Möller die schwarzen Scheibchen rüber schieben, der weiss, wie wirklich schlechter Sound klingt 😉 Nach einem Durchgang würde ich die Scheibe bei 6-7 Punkten einordnen.

    1. Tobias Kreutzer sagt:

      Erst einmal vielen Dank für deine sachliche und konstruktive Kritik. ich muss dich allerdings darauf hinweisen, dass die Review nicht von mir stammt, wie du auch dem Kursiv-Hinweis am Anfang des Textes entehmen kannst. Susanne Fuhs ist derzeit Anwärterin bei metal.de. Bis sie den Redakteursstatus erreicht hat, werden ihre Texte über meinen Account online gestellt.

      1. mf_Greg sagt:

        Mea culpa!