Machine Head - The Burning Red

Review

Galerie mit 32 Bildern: Machine Head - With Full Force 2012

Mit Burn My Eyes schuf man ein Debut, was zur Überraschung fast aller wie eine Bombe einschlug, die etablierten Bands ein wenig das Fürchten lehrte und eigentlich noch den Stil Neo Thrash, also die Vermischung von Thrash Metal und Hardcore, schuf. The More Things Change sprang ein wenig mehr in den Hardcore hinein, wurde komplexer, melodiöser und wirkte gerade dadurch unzusammenhängender und konnte nur wenig überzeugen. Nun sind Machine Head mit The Burning Red zurück und haben die Wandlung, die auf TMTC begann, vollzogen. Hier eine Prise Dog Eat Dog, dort etwas locker punkiges im Stil von Suicidal Tendencies, dazu jede Menge “Ten Ton Hammer”, variable Vocals mit ein wenig Gebrülle und endlich überzeugendem richtigen Gesang, komplexere und verspieltere Songstrukturen und ein Feeling, was sich durch die gesamte CD zieht. The Burning Red kann zwar Burn My Eyes nicht toppen, geht aber auch in eine völlig andere Richtung, eignet sich weniger zum Bangen denn zum fröhlichem Rumspringen und macht einfach Spaß! Als kleine Überraschung gibt es noch ein Cover von “Message in a Bottle” und gerade der Titeltrack (sofern sich die Songnamen zum Release nicht noch ändern) besteht aus acht verträumten Minuten – ideal für das Ende einer Party und genau da gehören Machine Head 1999 hin!

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20.07.1999

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7 Kommentare zu Machine Head - The Burning Red

  1. Counterforce sagt:

    Ist wirklich eine gute Platte. Die Melodien, der Sound und die Grooves sind wirklich gelungen. Was mich an dieser Platte stört ist, dass Machine Head draufsteht. Ist ja okay wenn man sich Elemente von Korn einverleibt (is ja auch ne geile Band). Und ist auch okay, wenn man zufällig deren Produzenten anheuert (klingt ja auch schön fett). Und ob es Weiterentwicklung oder Trendnachlaufen ist, spielt keine Rolle. Jedenfalls irgendwo ging dabei Machine Head selbst verloren. Auch wenn’s ein komischer Vergleich ist: Paradise Lost haben ihren Sound verändert, aber die Songs sind von der Grundstimmung und den Melodien her gleich geblieben, weil genau dies PL ausmachen. Aber MH definierten sich bisher über Sound und genau dieser ist hinfort (schnüff). Ich glaub ich brauch jetzt erstmal einen "Ten Ton Hammer" und danach ein "Davidian" um mich zu trösten.

    7/10
  2. mannometer sagt:

    Die Platte ist ja sooo geil!!! Hoffe das nächste Album wird noch besser…

    10/10
  3. Rob Flynn sagt:

    tja, was soll ich schreiben. eigentlich ein dilemma, besonders für jemanden der die "the more things…" fast auf eine stufe mit dem debut setzt und für den eigentlich keine innovation bzw veränderung am sound nötig war. schlecht ist es nicht, nein nein. rob flynn kann das songwriting im neuen neo-metal gewand noch präziser gestalten doch irgendwie schon viel zu präzise. wo ist die härte und wo die rauheit der vorgänger?.ja ich hab mich mit mühe reingehört und sage 7-8 isses wert, und da der schritt mutig ist, grade in zeiten wo neo-metal zwar kommerziell erfolgreich aber total verrufen ist, gebe ich gnädig 8.

    8/10
  4. alarmist sagt:

    Counterforce trifft´s ziemlich gut! Es steht Machine Head drauf, ist aber nicht wirklich drinn, sondern eine andere geile Band! Der Schritt den Machine Head eingingen war ielleicht etwas zu groß!

    7/10
  5. crippled fluffy catcat sagt:

    für mich die beste machine head scheibe.

    9/10
  6. Anonymous sagt:

    Naja… das ist kein Machine Head mehr… Einfacher Nu Metal!
    Hört euch lieber "Burn My Eyes" oder "Through The Ashes Of The Empires", die sin beide genial!

    4/10
  7. Anonymous sagt:

    Schwieriges Album,weniger Machine Head wie man sie von "Burn My Eyes" oder "The More Things Change" kennt,hier haben wir mehr einen ziemlich Nu-Metal-Souind vermischt mit Machine Head,Gerappe inklusive.Die Texte erreichen hier auch so relativen Nu-Metal-Standard,sind jedoch irgendwie eindrucksvoller als bei Standard Nu-Metal-Bands.
    Zu den Songs:der Groove ist hier gleich mal ein ganzes Stück höher,weniger brachial,wie gesagt Gerappe und die Songstruktur ist simpler geworden,der Knackpunkt?Nun es klingt trotzdem gut."The Blood,The Sweat,The Tears" ist sogar ein Machine Head Evergreen geworden."Nothing Left" ist sogar nach dem Gitarrenspiel und den geflüsterten Worten richtig aggressiv,zumindest im Vergleich zum Rest der CD."Silver","From This Day" und "I Defy" sind klasse und auch der Rest ist doch relativ hochwertiger Nu-Metal,sogar "Message In A Bottle" ist gut,eignet sich bestimmt gut wenn man ne Freundin die gern rockt.Insgesamt kein Meilenstein wie das geniale "Burn My Eyes" und doch gar nicht schlecht,allein schon wegen der Entwicklung die Machine Head durchgemacht haben.Schönes Album,anders aber eben schön.Anspieltipp?"Five",guter Text,gute Musik,weiss zu gefallen.

    8/10