Noctum - The Fiddler

Review

Lust auf eine Zeitreise? Dann probiert es mal mit den schwedischen oldschool okkult Rockern NOCTUM. Diese gehen ähnlich zu Werke, wie ihre Landkollegen GRAVEYARD, bauen in ihre Songs aber mehr doomige und BLACK SABBATH-lastige Passagen ein. Diese Vergleiche wird sich die Band gefallen lassen müssen, den mit ihren Sound passt die junge Band genau in die momentan florierende Retrowelle.

Gehuldigt wird nicht nur den alten Größen, sondern dem 70er Sound allgemein. Eingeleitet durch eine Kuhglocke beginnt “The Fiddler” und groovet von der ersten Minute an. Eine prägnante Bassline von dem allgegenwärtigen Viersaiter (Geezer Butler lässt grüßen) treibt den Song voran, während David Indelöf mit seiner angenehm authentischen Stimme für Anerkennung sorgt. Kleinere Unreinheiten stören dabei nicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Man füllt sich in einen muffig nach Räucherstäbchen und Marihuana duftenden Proberaum versetzt, bei dem NOCTUM einen Jam hinlegen. Dieses Gefühl der Spontanität bleibt auch im “The Serpent Bride” erhalten. Rockige Parts gehen in ausgedehnte Solieinlagen über, man lässt sich Zeit. Trotzdem wirkt das Stück kompakt. Abgerundet wird die 3 Track EP durch “Lazy Lady”, ein absolut gelungenes Cover der Kult-Doomer PENTAGRAM.

Dieses kleine, aber feine Lebenszeichen der Band lässt aufhorchen. Für Freunde von DEEP PURPLE, W, Coven oder neueren Bands wie GRAVEYARD und GHOST könnten NOCTUM in Zukunft noch bedeutend werden. Ein Hoch auf die Vergangenheit.

20.11.2011

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