Odium - Stop My Anger

Review

Demnächst musizieren ODIUM 20 Jahre lang. Bereits seit 1993 rocken, thrashen und ballern sie sich durch hauptsächlich heimische Gefilde, stets auf der Suche nach dem nächsten Gig. So könnte man es wohl treffend beschreiben. Nun haben sie ihren jüngsten Longplayer draußen, welcher auf “Stop My Anger” hört.

Nach einem nervenaufreibenden Intro gehts auch schon los und man kommt sich bei “Getting Closer” ein wenig näher. Näher kommen auch die Erinnerungen an 80er/90er Bands, mit denen man treffend vergleichen könnte. Dazu mehr im weiteren Verlauf. Nach dem gut rockendem, mit eingängigen Leadriff ausgestattetem “Getting Closer” wird es bei “Salvation” schon etwas härter. Instrumental, wie auch an den Vocals. SLAYER ich blicke in deine Richtung. Logischerweise nicht mit derselben Vehemenz, dennoch deutlich hörbar.

Positiv überrascht bin ich von “Center Of My Life (Centered)” was teilweise auch von RAGE sein könnte. Etwas aus dem Rahmen fällt das bedrohlich daherkommende “A Look Inside”. Wenn es da drin tatsächlich so ausschaut, würde ich dringend zum Psychiater eilen.

Die Jungs und Mädels in und um ODIUM spielen einen Mix aus tightem Thrash und leider einem nicht unter den Tisch zu kehrenden Anteil von eher langweiligem Gedudel. Ganz oben auf dieser Liste steht “Burn Your Idols”. Bis zum Refrain läuft das Stück ja noch eingermaßen rein, flacht dann aber total ab und enttäuscht. Entschädigung dafür gibt es vom heavy-pumpenden “Warleader”. Für mich eindeutig das beste Stück auf dem Silberling.

Es bleibt zu sagen, dass die Band sich allergrößte Mühe gibt, professionelle Arbeit abzuliefern, was im Ganzen gesehen auch gelingt. Definitiv einwandfrei ist der von Andy Classen abgemischte Sound, der ein sehr gutes Licht auf diese Scheibe wirft. Eigenständigkeit ist trotz der recht langen Schaffenszeit eher spärlich gesäht und es sind nicht nur SLAYER und RAGE, welche beim Hören auf den Plan gerufen werden. Wie dem auch sei, live, so habe ich mir sagen lassen, sind ODIUM mit ihrer Mischung aus Thrash und Heavy Metal eine feste Größe. Dann sollte diese Variante einmal angetestet werden.

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24.06.2010

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